Über 1000 Fahrer auf der Strecke

Kellerwald-Bikemarathon: Rasant durch die Schikanen

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Anfeuerungsrufe beim Kinder-Rennen: Auch der Nachwuchs startete am Sonntag in der Gilserberger Ortsmitte ordentlich durch. Die Kinder hatten die Wahl zwischen einer acht und einer zwölf Kilometer langen Strecke.

Gilserberg. Ein Mal im Jahr herrscht in der Gilserberger Ortsmitte sportlicher Ausnahmezustand: Am Sonntag veranstaltete die Rad- und Laufgruppe des TSV Gilserberg den 16. Kellerwald-Bikemarathon. Bereits am Samstag waren die ersten der mehr als 1000 Starter angereist.

Sie hatten ihre Zelte rund um das Rathaus aufgeschlagen.

In Serie gingen die Fahrer am Sonntagmorgen ab neun Uhr auf Strecke: 120, 80 und 40 Kilometer absolvierten die Mountainbiker, die Kinder bewältigten Distanzen von sechs und zwölf Kilometern. Hunderte Zuschauer säumten am Vormittag die Ortsdurchfahrt, denn gestartet wurde direkt in der Dorfmitte.

Unter Anfeuerungsrufen und begleitet vom Geräusch der Rasseln sausten die Biker los. Für die perfekte Organisation sorgte das Leitungsteam unter der Regie von Rainer Naumann. Unterstützt wurde die Sportveranstaltung von Vereinen. Mit von der Partie waren die Landfrauen, die Wehren aus Moischeid, Schönstein, Densberg und Schönau sowie die Jugendfeuerwehren aus Sachsenhausen und Jesberg.

200 Helfer im Einsatz

Das Rote Kreuz rückte mit 15 Fahrzeugen an, die beiden Gilserberger Ärzte waren ebenfalls im Einsatz – insgesamt um die 200 Helfer, davon etwa 50 als Streckenposten. Seit drei Jahren ist das Rennen mehr und mehr auch für Zuschauer attraktiv: „Die Schikane hinter der Hochlandhalle bietet spannende Einblicke in das Rennen“, sagte Naumann.

Direkt dort war auch eine der Versorgungsstationen aufgebaut worden.

Mit mehr als 1000 Startern war das Organisationsteam sehr zufrieden: „Das ist super, aber wir müssen im Blick behalten, wie viele Fahrer die Strecke vertragen kann“, erklärte Naumann. Im Mittelpunkt stehe in Gilserberg der Fahrer – „und das soll auch so bleiben“.

Strategisch günstig lag hinter der Hochlandhalle auch die Zieleinfahrt. Hier fieberten die Zuschauer mit und erlebten so manch sportlich-rasantes Duell mit.

Hintergrund: 400 Kilo Obst für die Athleten

Für die Versorgungsstationen wurden jeweils 600 Kilo Äpfel und 600 Kilo Bananen eingekauft sowie 1000 Brötchen, dazu Energieriegel und Pulver. 3000 bis 4000 Liter an Getränken gingen über die Tresen. In der Spitze fuhren die Mountainbiker Höchstgeschwindigkeiten von 80 bis 90 Stundenkilometer, durchschnittlich 25 bis 27 Kilometer pro Stunde. (zsr)

Von Sandra Rose

Bilderstrecke: Fotos vom Bikemarathon

Kellerwald-Bikemarathon

Quelle: HNA

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