Kinder der Jungschar Röhrenfurth bauen Hüttendorf

Röhrenfurth. Mit Holzbrettern, Hammer und Säge sind 60 Kinder und Jugendliche aus Röhrenfurth auf dem Gelände neben dem Röhrenfurther Sportplatz unterwegs. Zusammen mit dem Religionspädagogen Hans-Günter Späth zimmern sie dort in der Jungschar ihre eigenen Hütten.

Mit dem Hüttenprojekt, das es seit 2005 gibt, möchte Späth den zwischen Sechs- und Vierzehnjährigen nicht nur den Umgang mit Zollstock, Säge und Hammer beibringen. Vor allem geht es ihm um das Arbeiten im Team. Außerdem fülle das Hüttenprojekt den Psalm 91 „Bei Gott bin ich sicher wie in einer Schutzhütte“ mit Leben und mache ihn so für die Kinder begreifbar.

13 Hütten

Elf Hütten, in denen die Kinder ausgelassen spielen, oder sich auch zurückziehen können, stehen bereits. Zwei weitere sind in Arbeit. Ob mit Flachdach oder in Form eines Tipis: Der Fantasie der Kinder waren beim Bau keine Grenzen gesetzt.

In Gruppen von bis zu sechs Kindern werkelten sie an ihren ganz persönlichen Rückzugsorten. „Das Bauen macht einfach Spaß“, sagt Dominik Zenker, während er mit einem Akkuschrauber die Platten für den Fußboden seiner Hütte befestigt.

Die Hütte von Lea-Sophie Aubel, Michael Rose, Nicole Hilgenberg und Celine Bachmann ist schon fertig. Sie arbeiten noch an der Innenausstattung. Ein paar Bänke und ein Regal sollen ihre hölzerne Unterkunft besonders gemütlich machen. Celine Bachmann gefällt ihr Bauwerk schon jetzt. „Die ganze Hütte ist richtig schön geworden“, sagt die Elfjährige. (yvk)

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Von Verena Koch

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/V. Koch

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