Kinderkrippe in Fritzlar wurde in Betrieb genommen

Fritzlar. Bunte Krabbellandschaften aus Holz und mit vielen Kissen gefüllte, große Kuschelboote sind Teil der Einrichtung der neuen Krippe der Kindertagesstätte „Zur Kinderarche“ in Fritzlar, die mit einem Tag der offenen Tür ihre Eröffnung feierte.

 Innenarchitektin Tina Pfaar aus Besse hatte die Räume kindgerecht gestaltet. So gibt es kleine Höhlen als Rückzugsbereiche, Sitzsäcke zum Ausruhen, Körbchen und Bettchen zum Schlafen und einen Sanitärraum mit Wickeltischen, Töpfchen, niedrige Waschbecken und Mini-Toiletten. Seit dem 1. Februar ist die Krippe geöffnet und bietet 20 Plätze für Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren. Bisher sind zwölf Kinder angemeldet.

Von 7 Uhr bis 17 Uhr ist die Krippe geöffnet. Fünf speziell ausgebildete Erzieherinnen kümmern sich in zwei Gruppen um die Kinder. Die Betreuung richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder: Es gibt keine festen Zeiten für Schlafen und Essen, aber viele Kinder nutzten eine gemeinsame Mahlzeit gerne als Ritual, berichtete Kita-Leiterin Dorothee Schäfer.

Damit die Kinder sich in der Krippe wohl fühlen, ließen sie sich viel Zeit mit der Eingewöhnungsphase, erklärte sie. Das pädagogische Konzept richte sich nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, entwickelt vom Institut für angewandte Sozialforschung. Zu Anfang seien die Eltern noch mit in der Krippe dabei, später immer weniger, sodass die Trennung allmählich verliefe.

Dabei werde jedes Kind von seiner Erzieherin begleitet, die dann auch seine feste Bezugsperson darstelle. Die Rückmeldungen der Eltern nach den ersten Wochen Krippenbetrieb seien durchweg positiv. Besonders für allein erziehende Eltern und für Familien, in denen beide Eltern berufstätig seien, sei die Krippe eine große Hilfe. Viele Familien wären auch ausgeglichener durch die Unterstützung, meinte Schäfer. (yma)

Quelle: HNA

Kommentare