Ein Kindertraum wird wahr: Einmal Prinzessin sein

+
Prinzessin und Hofdamen privat: (von links) Für Lara Kolmann, Monja Meier und Sophia Bartel endet die Märchenzeit.

Wolfhagen. Es ist der Traum ganzer Mädchen-Generationen: Einmal Prinzessin sein. Mit einem schönen Kleid und allem, was dazugehört. Klingt unrealistisch? Ist es nicht.

Die Stadt Wolfhagen sucht zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft „Ab in die Mitte“ und der Service Gemeinschaft Wolfhagen eine Märchenprinzessin und zwei Hofdamen. Sie sollen die Stadt auf Terminen repräsentieren, soziale Einrichtungen besuchen oder Veranstaltungen rund um die Themen Märchen und Wolfhagen begleiten.

Wie es sich als Prinzessin und Hofdame lebt, wissen Lara Kolmann, Monja Meier und Sophia Bartel allzu gut: Sie waren das erste Wolfhager Märchentrio. Zwei Jahre lang waren sie immer mal wieder in ihren in Grün, Gelb und Braun gehaltenen Kleidern unterwegs.

„Ich war prinzessinnenverrückt. Meine Oma hat mir immer Märchen vorgelesen“, sagt die elfjährige Kolmann. Als sie hörte, dass eine Märchenprinzessin gesucht würde, war sie sofort dabei. Prinzessin, dachte sie, das wird schon was Gutes sein. Und das war es auch. „Wir hatten viel Kontakt zu den Leuten“, sagt Monja Meier. Immer wieder hörten sie: Ihr seht so süß aus. Eurer Kostüme sind schön. „Das war schon toll“, sagt die Elfjährige.

Mit ihren Begleiterinnen war sie in der Weihnachtszeit im Altenheim, im Krankenhaus oder im Tierheim. Oft lasen sie Märchen der Gebrüder Grimm vor. „Es war eine schöne Zeit“, blickt Kolmann zurück. Lob für Prinzessin und Hofdamen gibt es von Bürgermeister Reinhard Schaake. Sie hatten einige Termine zusammen. „Die drei habe den Menschen viel Freude bereitet“, sagt Schaake. An eine Situation erinnert sich Schaake besonders gut. Kolmann war gerade gewählt, da fragte er, was sie gemeinsam als Erstes machen sollten. Kolmanns Antwort: Shoppen. Gesagt, getan. Gemeinsam bummelten sie durch die Stadt.

Für seine Nachfolgerinnen hat das Trio Tipps parat: „Sie sollten das gut machen und Spaß dran haben“, sagt die elfjährige Sophia Bartel. Auch sei es wichtig, dass sich die Neuen Mühe geben würden. Und: Sie sollten nicht schüchtern sein.

Quelle: HNA

Kommentare