Rock für den guten Zweck

Kirchenkreis: Benefizkonzert für Flutopfer auf den Philippinen

Melsungen. Rocken für den guten Zweck hieß es beim Benefizkonzert der Evangelischen Jugend der Kirchenkreise Melsungen und Homberg im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum in Melsungen.

Beim Nikorock sorgten Bands aus Kassel und Umgebung wie Bloodmother, Pola, There s Foxes und Today Forever für Stimmung. 500 Euro kamen bei der Veranstaltung zusammen und werden nun an die Hilfsorganisation "Brot für die Welt" für die Opfer auf den Philippinen gespendet.

Mit einem weinenden und einem lachenden Augen traten die drei Musiker der Band Pola auf die Bühne. Denn der Gig im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum war ihr letzter Auftritt als Band und den genossen die drei Kasseler besonders. "Ich habe unsere Fans selten so laut und textsicher mitsingen hören, das tat zum Abschluss richtig gut", sagte Sänger und Gitarrist Robert Knaak. Mit Liedern wie "Zu zweit" und "Spiegel" rockten sie authentisch wie eh und je die Bühne und brachten ihre Fans mit einer extra Schippe Liebe zum Feiern ihres grandiosen Abschlusskonzertes.

Auch die Hardrockband Zerious zeigte ihr Können. Mit ihrem aggressiven Sound brachten sie die etwa 400 Besucher zum Toben.

Als Gegenprogramm zu den harten Klängen der Munch Dat Pies und Zerious und dem progressiv Folk-Rock der Band Bloodmother sorgten die Melsunger Band There s Foxes und Sängerin Paulina Eisenberg für sanfte Klänge. Mit selbstgeschriebenen Liedern aber auch Charthits wie dem französischen "Je veux" von Zaz brachte sie ihr Publikum auf der kleinen Bühne zum Jubeln. Als große Headliner sorgten die vier Musiker der Band Today Forever für Stimmung. Zum zweiten Mal fanden sich die Rocker nun schon beim Nikorock ein und brachten den Boden zum Beben. "Es macht immer wieder großen Spaß, das Nikorock zu organisieren und daran teilzunehmen", freute sich Kerstin Witte vom Kirchenkreis Melsungen.

Doch ohne die Benefizauftritte und die vielen Helfer wäre dies alles nicht möglich. Daher gab es zum Dank diesmal auch eine Tombola, bei der neben über Hundert verschiedenen Preisen sogar ein Kajak verlost wurde. Glücklicher Gewinner war dabei Martin Kleinmann, der ebenfalls als Ehrenamtlicher mitgearbeitet hatte. (zns)

Quelle: HNA

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