Kirchenkreisamt Fritzlar-Homberg: Der Umzug rückt näher

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Verschaffen sich einen Überblick: Eigentümer Peter Gjaltema, Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach, die stellvertretende Dekanin Susanna Petig, der Leiter des Kirchenkreisamtes Rainer Thielmann und der Präses der Kreissynode, Wilfried Eichler.

Homberg. Die Bauarbeiten im ehemaligen Homberger Finanzamt im Sandweg 1 laufen auf Hochtouren. Noch drei Monate, dann kehrt in das Haus, dass zwischenzeitlich ein Übergangsheim für Flüchtlinge war und danach leer stand, neues Leben ein.

Das Kirchenkreisamt Fritzlar-Homberg wird ab dem 1. Oktober dort seinen Sitz haben. Das bedeutet für die insgesamt 25 Mitarbeiter (15,5 Stellen) aus den bisherigen Standorten in Homberg und Fritzlar, dass sie schon bald die Umzugskartons packen müssen.

Etwa 60 Prozent der Flächen des Gebäudes hat die evangelische Kirche angemietet. „Wir haben uns etwa zehn verschiedene Objekte in Homberg angesehen und uns dann für dieses Haus entschieden“, erklärt Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach. Durch die vielen Parkplätze hinter dem Haus und ausreichend Büroräume sei es ideal, fügt der Präses der Kreissynode, Wilfried Eichler, an. Und es sei ein behindertengerechter Zugang möglich.

Keine Luxussanierung

Derzeit werden Fliesen, Fußböden und EDV-Leitungen verlegt. „Es wird so umgebaut, dass es den Mindestanforderungen für Arbeitnehmerplätze entspricht und wir tun zugleich alles dafür, dass unsere Mitarbeiter gut untergebracht sind“, betont Eichler. „Sachgerecht und funktional, es ist keine Luxussanierung“, fügt Umbach an. Zudem lasse Hauseigentümer Peter Gjaltema, der die Kosten für den Umbau trägt, das Gebäude energetisch auf modernen Stand bringen. Er hat das Gebäude 2006 gekauft. 20 Büroräume und zwei Konferenzräume sowie Archivräume hat die Kirche unter anderem für die nächsten sechs Jahre gemietet. „Mit der Option auf Verlängerung.“ Außerdem sei eine Erweiterung möglich.

Für die Kirche ist der Umzug ein Einschnitt: „Vorher hieß das Kirchenkreisamt Rentamt und war schon seit der Zeit nach dem Krieg in Fritzlar und Homberg ansässig“, sagt Rainer Thielmann, Geschäftsführer des Kirchenkreisamtes. Durch die Zusammenlegung der Kirchenkreise, rücke man zusammen. „Nicht nur aus Kostengründen oder aus Zwang, es ist effizienter und wir können so ein besseres Serviceangebot erbringen“, sagt Thielmann. Zudem sei Homberg ein zentraler Standort. Weiterhin in Fritzlar bleiben wird Dekan Umbach.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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