Kita kostet in Körle künftig mehr

Körle. In Körle kosten die Kindergärten mehr. Das beschlossen die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung. Die Gebühren für Eltern stiegen um zehn Prozent.

Aus den Reihen der CDU-Fraktion gab es Kritik an der Erhöhung, Die bisherigen Beiträge sollen zum 1. August um zehn Prozent angehoben werden. Als ein notwendiges Übel bezeichnete Bürgermeister Mario Gerhold die Erhöhung, um das bisherige Niveau der Kinderbetreuung zu erhalten.

Michael Greiner

Ein Drittel der Kosten für den Kindergarten solle in der Regel von den Eltern getragen werden, selbst nach der Erhöhung liege man in Körle noch unter diesem prozentualen Anteil, sagte der Bürgermeister weiter. Abzüglich aller eingenommenen Gebühren, Zuschüsse und sonstiger Zuwendungen müsse die Gemeinde Körle im Jahr rund 500 000 Euro für die Kinderbetreuung aufbringen.

Zehn Prozent mehr

Für das erste Kind kostet eine Betreuung zwischen 7 und 12 Uhr künftig höchstens 154 Euro und wenigstens 64 Euro - abhängig ist die Gebühr vom monatlichen Familienbruttoeinkommen. Für eine Ganztagesbetreuung (7 bis 16.30 Uhr) fallen Kosten von mindestens 99 Euro und 209 Euro höchstens an. Das gilt für alle Kinder ab 2 Jahren unabhängig davon, ob sie im gemeindlichen Kindergarten Pfiffikus oder im privaten Angebot der kleinen Strolche betreut werden.

Während die Mitglieder der SPD die Familienfreundlichkeit der Gemeinde betonten, zu der auch eine qualitativ gute Kinderbetreuung gehöre und damit den Änderungen geschlossen zustimmte, gab es von Seiten der CDU-Fraktion Enthaltungen und Ablehnung.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Michael Greiner, sagte, eine Erhöhung von zehn Prozent sei zu viel für eine öffentliche Einrichtung und stimmte gegen die neue Gebührensatzung. Die anderen CDU-Mitglieder enthielten sich. (zen/kam)

Quelle: HNA

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