Evangelischer Kirchenkreis

Klangreise durchs Wolfhager Land: Großes Finale in der Stadtkirche

Start mit Elias: Zum Auftakt der Klangreise intonierten die Kreiskantorei Wolfhagen, die Kantorei Marburger Land und das Marburger Kammerorchester Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium in der Stadtkirche Wolfhagen. Foto:  privat/nh

Wolfhagen. Die Mendelssohn-Klangreise biegt auf die Zielgerade: Am kommenden Sonntag, 15. Januar, beginnt um 17 Uhr in der Wolfhager Stadtkirche Sankt Anna das große Abschlusskonzert.

Ein Jahr lang war fast jeden Sonntag ein anderer Ort im Evangelischen Kirchenkreis Gastgeber für Musikinteressierte und Musiker. Insgesamt wirkten 43 Vokalchöre, 35 Intsrumentalensembles, 28 Organisten und viele Gesangssolisten mit. Unterm Strich waren es nach Angaben von Bezirkskantor Bernd Geiersbach, dem musikalischen Leiter und Organisatior der aufwändigen Veranstaltungsreihe, rund 1500 Musikschaffende beteiligt.

Für Geiersbach war es die vierte Klangreise und wieder voller Erfahrungen und Erkenntnisse. „Es war unglaublich interessant, die Chöre und Solisten im Kirchenkreis mal der Reihe nach zu hören.“ Auch die Räume zu sehen und zu erleben, sei spannend gewesen. Am Ende der Tour am Sonntag, nach dem 32. Konzert, wird man in allen 29 Kirchen des Kirchenkreises Wolfhagen Station gemacht haben. In der Wolfhager Stadtkirche, wo die Reise begann, wird man den Schlusspunkt setzen.

Und dabei werden wieder Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Musik sich wie ein roter Faden durch die Reihe gezogen hat, im Mittelpunkt stehen. Dazu zählen die Kantate „Vom Himmel hoch“, der Weihnachtsteil aus dem Oratorium „Christus“, ein Teil aus dem „Lobgesang“, eine Bearbeitung der „Reformationssinfonie“ und verschiedene Kantionalsätze.

Zu den Ausführenden zählen die Gesangssolisten Ulrike Salwiczek (Sopran) und Florian Bruntz (Tenor), der Projektchor aus Mitgliedern diverser Chöre des Kirchenkreises mit 120 Vokalisten und ein Orchester aus Musikern der Region. Die Gesamtleitung hat Bernd Geiersbach. In Wolfhagen ebenfalls zu hören: der Housecore aus Kassel.

In der Stadtkirche steht aber zum Ende der Reise noch mehr auf dem Programm. So werden die treusten Zuhörer ausgezeichnet, jene Leute, die es auf die meisten Besuche während der Klangreise brachten. Während der Veranstaltungsreihe war zudem auf jeder Station ein unbekanntes Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch gesungen worden. Die Lieder werden noch einmal im Schnelldurchlauf zu hören sein, und das Publikum soll dann das schönste bestimmen.

Katharina Habich wird zudem von der Entstehung eines „textilen Klangreiseobjektes“ erzählen. Bei den einzelnen Veranstaltungen durfte jeder Besucher einen farbigen, gut 40 Zentimeter langen Faden ziehen, aus denen Habich noch während des Konzertes einen kleinen Teppich wob. Die einzelnen Teile sollen zusammengesetzt und im Laufe des Jahres in allen Kirchengemeinden präsentiert werden.

Der Eintritt am Sonntag ist wie üblich frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Quelle: HNA

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