Gut 350 Gäste kamen zum Orchester-Konzert der Melanchthon-Schule

Klassisches und Bigband-Sound

Überzeugte: Sarah Mokhtari-Sereset.

Willingshausen. Zu einem außergewöhnlichen Konzert hatte das Schulorchester der Melanchthon-Schule am Donnerstagabend eingeladen. Das Motto des Abends lautete: „orchestra meets big-band“ (Orchester trifft Bigband).

Bereits seit 20 Jahren sind die Johann-Sebastian-Bach-Schule aus Mannheim und die Melanchthon-Schule musikalisch eng verbunden. Doch bisher reisten in der Regel die Schwälmer zum gemeinsamen Musizieren nach Baden. Die Mannheimer waren zuletzt vor 18 Jahren mit ihrer Bigband zu Gast in Willingshausen.

Eindrucksvolle Stimme

Sie begannen das Konzert schwungvoll mit einem Medley von der Band „Earth Wind and Fire“. Spätestens als Sarah Mokhtari-Serest den Titel „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James Bond Film mit ihrem eindrucksvollen Stimmvolumen präsentierte, waren auch die jüngeren aus dem 350 Personen bestehenden Publikum begeistert. Den Song „Brick House“ von The Commodores bot Max Truderung mit einer kleinen Tanzeinlage dar und erntete dafür spontanen Zwischenapplaus.

Nach einer Pause läutete das Melanchthon-Schulorchester den zweiten Teil des Konzertes recht originell mit der ehemaligen Erkennungsmelodie der Tagesschau ein, was zu einer kurzen Irritation des Publikums führte, da dieses Stück bereits nach wenigen Takten schon wieder vorbei war.

Mit einem klassischen Stück aus der Wilhelm Tell Ouverture von Gioachino Rossini und einem Marsch aus der 2. Sinfonie von Tschaikowsky bewies das 70-köpfige Ensemble ihr musikalisches Können.

Dass jedoch auch ein sinfonisches Orchester nicht nur Stücke der Klassik überzeugend spielen kann, zeigte das schwungvoll vorgetragene Medley aus Big-Band-Superhits und vor allem die letzte Nummer des Abends: „New York, New York“. Obwohl ohne Gesangseinlage, erklang doch im Kopf die Stimme Frank Sinatras.

Der reichlich gespendete Applaus ließ zum Abschluss des Abends tatsächlich noch das Orchester mit der Big-Band zusammen treffen. Gemeinsam spielten die 100 Musiker als Zugabe die Stücke „Born To Be Wild“ und noch einmal „New York, New York“.

Von Christiane Decker

Quelle: HNA

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