Junge Pianisten und Sänger traten auf – Roswitha Aulenkamp hatte eingeladen

Klaviermusik für Kinder in Not

Musik für arme Kinder: Im Museum der Schwalm überzeugte Paul Dietz (links) am Klavier. Der Kinderchor Wasenberg wurde von Roswitha Aulenkamp begleitet (rechts). Fotos: Heist

Schwalmstadt. Kinder und Jugendliche gaben am Sonntag im Museum der Schwalm den Ton an. Unter Leitung von Roswitha Aulenkamp spielten zwölf Klavierschüler im Alter von vier bis 20 Jahren Weihnachtsmelodien und Werke großer Meister. Die Gesangsschülerinnen Laura Haber und Leonie Fulda sowie der Kinderchor Wasenberg unter Leitung von Theodor Hoffmeyer und Roswitha Aulenkamp gestalteten das Programm mit traditionellen Weihnachtsliedern. Schirmherr der Veranstaltung war Landrat Frank-Martin Neupärtl.

Während es draußen schneite, war es drinnen, in den Räumen der Ägypten-Ausstellung des Museums, behaglich warm. Etwa 70 Personen hatten sich um einen schwarzen Konzertflügel versammelt, darunter die jungen Sänger und Klavierschüler mit ihren Familien. Unter dem Motto „Musik erfahren und erleben“ wurden Einblicke in den Alltag der Musikwerkstatt gewährt und der Arbeitsbereich der musikalischen Früherziehung vorgestellt. Für einige der Interpreten war es der erste Auftritt vor Publikum.

Den Anfang machte der sechsjährige Paul Oskar Schmidt. Anschließend präsentierte Roswitha Aulenkampf zusammen mit ihren Schülerinnen Felicia Dorn, Emma Bartkowiak und Andrea Gabriela Dietz musikalische Geschichten von Schlossgespenstern und Weihnachtsmelodien. Klassisch wurde es mit Beethovens „Elise“ und Leopold Mozarts „Menuett“, gespielt von Marie-Luise Kugler Cruz und Noah Schröder. Paul Dietz spielte James Bastiens „Meeresrauschen“, Clara Teufel entführte das Publikum in „Die fabelhafte Welt der Amélie“.

Vierhändig gespielt

Kai Malkemus überzeugte mit Interpretationen von Carl Philipp Emanuel Bachs „Solfeggio“ und dem ersten Teil von Johann Sebastian Bachs „Italienischem Konzert“. Begeistert zeigten sich die Zuhörer vom Spiel Sonja Haverlands, die zusammen mit Roswitha Aulenkamp vierhändig den 1. Satz von Wolfgang Amadeus Mozarts „Sonate in D-Dur“ vortrug. Das Publikum überzeugen konnten auch Daphne Meyreiß mit Debussys „Dr. Gradus ad parnassum“ und Lisa Böckelmann mit dem 3. Satz der „Sturmsonate“ von Beethoven.

Die Einnahmen des Konzertes gehen an ein Sudan-Hilfsprojekt eines Benediktinerpaters des Klosters Himmerod in der Eifel. Das Projekt fördert im Sudan die Ausbildung und Wasserversorgung.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

Kommentare