Ostheimer sind stolz auf neuen Dorfplatz - Umsetzung gelang dank vieler Helfer

Kleine Oase mitten im Dorf

Viel Betrieb: Bei viel Sonnenschein feierten die Ostheimer die Einweihung ihres neuen Dorfplatzes. Foto: Schaake

Ostheim. Voller Freude über den gelungenen Dorfplatz lachten die Ostheimer mit der Herbstsonne um die Wette. Mit einem Fest wurde der Dorfplatz eingeweiht. Nach dem Erntedankgottesdienst in der Kirche war das bunte Treiben auf dem neu gestalteten Platz auch ein Fest des Danksagens an alle, die das Projekt unterstützt haben. „Eine schöne, gelungene Anlage“, das war immer wieder zu hören. Das ganze Dorf, so schien es, feierte.

„Möge der Platz den Menschen viel Freude bereiten, viel Spaß mit diesem Platz“, wünschte Malsfelds Erster Beigeordneter Herbert Harbusch. Die Dorferneuerung beschäftige die Gemeinde nun schon seit 30 Jahren, sagte Harbusch. Er erinnerte an die Förderanträge aus Malsfeld, Beiseförth, Ostheim und Mosheim. Ost-heim habe den Antrag im März 1991 gestellt, 2004 sei der Ortsteil dann in das Förderprogramm des Landes aufgenommen worden.

Wie sehr sich die Ostheimer von Anfang an für die Dorferneuerung engagierten, dokumentierten in der neuen Bushaltestelle zahlreiche Berichte unserer Zeitung. Über eine neue, kleine Oase mitten im Dorf freute sich Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig. Während der Bauphase hätten die Ostheimer viele Einschränkungen hinnehmen müssen, „mit diesem wunderschönen Platz sind jetzt alle ausgesöhnt“.

Nach der Neugestaltung des Kinderspielplatzes, dem Bau des Blockhauses für die Jugendlichen, dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses und dem 2009 eingeweihten Lindenplatz sei der wunderschöne Dorfplatz das fünfte große Objekt der Dorferneuerung.

Vorbereitung 850-Jahr-Feier

Zurzeit werde der baufällige Hof Scherp abgerissen. Der Ort werde noch begrünt, die Ortseingänge würden neu gestaltet, eine neue Fußweg-Verbindung zum Neubaugebiet Auf der Haure geschaffen. „Mit einem schön hergerichteten Dorf können wir nun in die Endphase der Vorbereitung für unsere im nächsten Jahr stattfindende 850-Jahr-Feier gehen“, sagte die Ortsvorsteherin.

„Das war nur Straße mit einer großen dunklen Buswartehalle“, so beschrieb der Garten- und Landschaftsarchitekt Joachim Schade aus Oberbeisheim die Ortsdurchfahrt vor der Umgestaltung. Die Planung einer multifunktionellen Freifläche und einer dorfgerechten Gestaltung habe ihm viel Freude bereitet.

Basalt aus Ostheim

Bewusst habe man beim Gestalten den in Ostheim vorkommenden Basalt mit verwandt. „Behörden sind nicht nur Verhinderer“, sagte Schade. Die „völlig unkomplizierte Zusammenarbeit“ mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen habe Spaß gemacht. Die Ostheimer könnten stolz sein, sagte Horst-Rainer Ullrich, der Vorsitzende des Arbeitskreises Dorferneuerung. Mit 235 000 Euro seien 37 private Projekte mit einem Gesamtvolumen von 900 000 Euro gefördert worden: „Ein super Ergebnis für ein 400-Seelen-Dorf.“

Quelle: HNA

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