Binsförth feierte 750-jähriges Bestehen

Kleines Dorf in Feierlaune

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Legte sich mächtig ins Zeug: Dirigentin Judith Quappen mit dem Posaunenchor Binsförth/Heina. 

Binsförth. „Klein, aber oho“ – so beschrieb Pfarrer Bernd Knobel das Jubiläumsdorf Binsförth am Freitagabend beim Festkommers zum 750-jährigen Bestehen der Ortschaft.

Zum Kommers wie zum anschließenden Dorfabend waren neben den Binsförthern selbst auch Ehrengäste und Vertreter aus den Nachbargemeinden gekommen.

„Selten kommt es vor, dass Bewohner so gut Hand in Hand arbeiten und in kurzer Zeit so viel erreichen“, sagte Bürgermeister Herbert Wohlgemuth. Zusammenhalt zeichne den Ort aus. Bereits 2011 habe die Dorfgemeinschaft mit der Planung der viertägigen 750-Jahr-Feier begonnen, lobte der Rathauschef. Am Sonntag konnten das auch alle sehen: Die Binsförther hatten einen Stehenden Festzug mit 81 Stationen aufgebaut.

Auch ehemalige Binsförther waren gekommen. Erinnerungen, alte Erzählungen und der Blick auf 750 Jahre Ortsgeschichte weckten bei vielen große Gefühle.

So fanden sich auch für das Unterhaltungsprogramm jede Menge Gruppen zusammen, wie zum Beispiel die Line Dance Gruppe „Move in the right direction“, die mit ihren Tanz-Choregrafien begeisterte – und Claudia Drum-Schmidt und Wolfgang Wiese stellten ihre selbstkomponierte Hymne „Wir sind Binsförther“ vor.

Der Kommers mit dem Dorfabend ging schließlich in einen Tanzabend über. Bereits am Donnerstagabend hatte es nach einer Dorfrallye eine Party im Festzelt gegeben. Und auch gestern saß man bis in die späten Abendstunden im Zelt zusammen. „Wir freuen uns sehr über unser langjähriges Bestehen und die gute Resonanz, die wir auch während der Feier bekommen haben“, bilanzierte Ortsvorsteherin Doris Küllmer.

Von Natalie Schmidt

Fotos vom Fest

Binsförth feierte 750-jähriges Bestehen

Quelle: HNA

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