Klimaboot legte in der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule an

Klimaboot legete in der Schule an: Thomas Neruroth (rechts) erklärt Vera Schaub (Dörnberg) die Handhabung eines so geannnten Velomobils mit Elektro-Antrieb. Foto: zih

Das „Klimaboot 2014" ging jetzt auch an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) für einen Tag vor Anker. Im Mittelpunkt des vom Land Hessen geförderten Projekts, das von mehreren Partnern aus allen gesellschaftspolitischen Bereichen unterstützt wird, stand für die 140 WFS-Achtklässler der breit gefächerte Themenkatalog Klimawandel, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Wolfhagen. Die verantwortliche WFS-Pädagogin Dorothee Aue: „Das Projekt Klimaboot ist Bildung für Nachhaltigkeit. Die Schüler sollen für Fragen des Klimaschutzes sensibilisiert werden, Handlungsspielräume und -alternativen im eigenen Alltag entdecken und klimabewusstes Verhalten in der Schulgemeinschaft gestalten.“

Breites Themenfeld

An der Wilhelm-Filchner-Schule konnten sich die Achtklässler im Vorfeld in verschiedene Workshops einwählen. Das Angebot spannte sich dabei von Paul, dem Wasserrucksack, über die Weltklimakonferenz, nachhaltige Mobilität, Energieeinsparung durch zukunftsfähige Papiernutzung bis hin zu Strom aus Solarenergie.

WFS-Schulleiter Ludger Brinkmann ging in seiner Begrüßung in der Stadthalle auf die Sorgen und Ängste ein, die mit dem Klimawandel und Klimaschutz verbunden sind: „Auch wenn es jetzt für uns noch wenig spürbar ist, so sind wir alle von der Veränderung des Klimas betroffen. Nur im gemeinsamen Schulterschluss können wir dafür sorgen, die Welt so zu gestalten, dass sie für alle Menschen unserer und künftiger Generationen lebenswert ist.“

Die Folgen begrenzen

Dass sich das Klima verändert, auch in Nordhessen, ist wissenschaftlich unbestritten. Dorothee Aue: „Das geschieht bereits auf vielfältige Weise. Aber es kommt nun darauf an, noch mehr Menschen dafür zu gewinnen, die schädlichen Folgen zu begrenzen und diejenigen zu unterstützen, die jetzt schon weltweit unter dem Klimawandel leiden.Es fängt an bei den kleinen Dingen im Alltag und dem eigenen Handeln. Damit kann jede und jeder beginnen - schon heute.“

In ihren Workshops unter Hilfestellung von Experten und Klimaboot-Netzwerkpartnern eigneten sich die Schüler nicht nur Kompetenzen und Fachwissen an, um für diese globale Herausforderung Klimaschutz, Klimawandel, Energieeffiziens, Energieverbrauch, Klimagerechtigkeit, Recyling und nachhaltige Entwicklung Handlungsspielräume zu entdecken, sondern sie entwickelten auch eigene Lösungsideen.

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

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