Katholische Pfarrgemeinde St. Josef: 150 Kostümierte feierten Fasching in Trutzhain

Kloster im Narrenspiegel

Mit Durchblick: Die Gäste kamen in fröhlichen Kostümen.

Trutzhain. Unsere Kirche wird fein heraus geputzt, der liebe Gott weiß, ob das was nutzt“ – das war das Motto beim katholischen Fasching am Samstag in Trutzhain. Kolonnen der Kirchengemeinde St. Josef kümmerten sich um etwa 150 Baustellen-Gäste.

Das Motto leitete sich von der anstehenden Kirchenrenovierung ab. Etliche Hinweistafeln klärten über den aktuellen Stand des Bauprojektes auf, dazu ertönte Kurzweil aus der Bütt – meist mit Gottes Segen. Moderiert wurde das Kostümfest von Dr. Michael Rickert.

Nachdem die Funkengarde des ZKV die Sitzung eröffnet hatte, zog es Barbara Bersch auf die Bühne. Zusammen mit Christa Burri bildet sie seit vielen Jahren ein bewährtes Faschings-Gespann. Die beiden sinnierten unter anderem darüber, ob Pater Florian wohl schon früh morgens ums Gotteshaus joggt und die Brötchen fürs Klosterfrühstück besorgt. „Im Kloster gibt es jetzt auch zwei Miezen“, erklärte Christa Burri. „Vierbeinige.“ Die seien erzkatholisch, weil sie dauernd in die Kirche rennen würden. „Und da hören sie dann die Predigt für die Katz.“

Pfiffig präsentierten sich auch die Hupfdohlen, die ihrem Namen alle Ehre machten. Mechthild Mühle und Pater Florian sorgten als Teufelchen und Engelchen für Heiterkeit und lieferten sich knackige Wortduelle. Für den tränenreichsten Auftritt sorgte das Männerballett. Den Gästen liefen vor Lachen nämlich selbige übers Gesicht.

Ute Saiz persiflierte Schwester Berta, die als führerscheinlose Nonne hinters Steuer des Omi-Busses musste. Auf der Autobahn kam sie dem rustikalen Jonny, dargestellt von Thomas Saiz, in die Quere – das Publikum amüsierte sich prächtig. Mit der Sportgruppe unter der Leitung von Barbara Meißner, Gabi Döll, Hanne Teufel und der Frauengruppe „Gute Miene“ ging der katholische Fasching fröhlich und frech ins Finale.

Kirchenkarneval in Trutzhain

Quelle: HNA

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