Andrea Letkemann und Lisa-Marie Hach gewinnen den WFS-Vorlesewettbewerb

Mit kluger Jenny zum Sieg

Die Besten des Vorlesewettbewerbs: Andrea Letkemann (vorne links) und Lisa-Marie Hach (rechts), dahinter (von links) Sabrina Siebert, Marcel Tripp, Laura Mueller, Ilker Karahan und Adrien Brede. Foto: zih

Wolfhagen. Die schlaue Romanheldin aus dem Buch „Jenny, Mädchen sind schlauer“ von Thomas Brinx und Anja Kömmerling verhalf der zwölfjährige Lisa-Marie Hach aus Wolfhagen, Schülerin der Klasse 6F1 (Förderstufe) der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS), zum Sieg. Lisa-Marie wurde Schulsiegerin der Gruppe Förderstufe im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Im internen Schulvergleich setzte sie sich gegen Laura Mueller (Klasse 6F3) und Marcel Tripp (6F2) durch.

Im Entscheid der gymnasialen Stufe hatte beim Schulfinale in der Kulturhalle die ebenfalls zwölf Jahre alte Andrea Letkemann aus Altenstädt die Nase vorne. Auf den weiteren Plätzen folgten Sabrina Siebert (6G3), Ilker Karahan (6G2) und Adrien Brede (6G1). Andrea, schon Siegerin der Klasse 6G4, hatte sich im Vorleseduell den Kinderkrimi „Rico, Oskar und das Herzgebrechen“ von Andreas Steinhöfel ausgesucht. Sie und Lisa-Marie vertreten die Wilhelm-Filchner-Schule in der nächsten Runde auf Landkreisbene, die Ende Januar/Anfang Februar 2011 auf der Jugendburg Sensenstein stattfindet.

Die mit Cornelia Weide (Elternbeiratsvorsitzende), Buchhändlerin Inge Mander-Wolf, Lehrerin Martina Wackerbarth-Peter sowie den beiden Vorjahresiegern Kai Riepken und Marian Schäfer besetzte Jury hatte kein leichtes Amt, sondern die Qual der Wahl. Denn, so Schulleiterin Rita Schmidt-Schales bei der Ehrung der Sieger und Platzierten, alle sieben Endrundenteilnehmer präsentierten sich als hervorragende Vorleser. Das kam auch in der jeweiligen Bewertung zum Ausdruck. Denn die Differenz bei der Bewertung machte lediglich einen einzigen Punkt aus.

Rita Schmidt-Schales: „Lesen ist nicht nur Lust und beflügelt die Fantasie, sondern fördert auch die individuelle sprachliche Entwicklung.“ Lesen sei zudem Voraussetzung für Lernen und Verstehen und damit Grundlage für die Fähigkeit zur Kommunikation. „Lesen ist eine unverzichtbare Schlüsselqualifikation für die gesamte schulische und berufliche Laufbahn.“ (zih)

Quelle: HNA

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