Körle legt Fläche für Ballspiele, Eisläufer und Feste an

Fertig: Der Multifunktionsplatz in Körle ist asphaltiert. Neben Veranstaltungen aller Art soll dort künftig im Winter auch eine Eislauffläche hergestellt werden. Auf unserem Bild hält Ralf Buchenau aus Morschen ein Kabel für die Lichtinstallation in der Hand. Foto: Grugel

Körle. Ein Unternehmen aus Morschen hat den neuen Multifunktionsplatz an der Guxhagener Straße in Körle asphaltiert. Bis Ende Mai wird dort noch ein neuer Ballfangzaun montiert und der Platz mit Toren und Ballkörben ausgestattet.

Dann soll die Fläche für Ballspiele und Inliner freigegeben werden. Das teilte Bürgermeister Mario Gerhold mit.

Eine Neuheit besteht in der Einfassung des Platzes mit Bordsteinen und Winkelelementen, erklärte Mario Gerhold zur Platzgestaltung. Die Einfassung macht es möglich, die Fläche auf dem ehemaligen Bolzplatzgelände künftig im Winter mit Wasser aufzustauen und so ein kleines Eisstadion anzulegen.

Vom Platz aus führt sogar eine Treppe zu einer Art Tribüne für Zuschauer. Dort ist auch Platz für einen Getränke- und Verpflegungsstand. Das Gelände ist verkabelt und bietet Stromanschlüsse für Lampen und anderes mehr.

Die Gemeinde Körle zahlt nach eigenen Angaben für den Platz und einen angrenzenden Lagerraum für Zelte, Tische und Bänke etwa 60 000 Euro. Im Juni richtet die Feuerwehr ein Dorffest aus, mit dem der Platz eingeweiht werden soll. Er ist eins der ersten Projekte im Körler Dorferneuerungsprogramm.

Historischer Dorfrundgang

Ein weiteres öffentliches Vorhaben ist ein ein noch anzulegender Treffpunkt am Lindenplatz an der Ecke Nürnberger Straße / Hilgenweg. Dort sollen Sitzsteine aufgestellt werden. Außerdem wird der Platz Ausgangspunkt zu einem historischen Dorfrundgang. Auf einer Tafel sollen der Weg des Rundgangs und die Sehenswürdigkeiten abgebildet werden.

Das Dorferneuerungsprogramm läuft in Körle im Jahr 2017 aus. Bis dahin können auch Privatleute profitieren. Bislang nahmen nach Angaben der Kreisverwaltung 20 Körler das Angebot wahr und sanierten Dächer und Fassaden an Fachwerkgebäuden oder erweiterten Wohnraum etwa durch den Ausbau des Dachgeschosses. (lgr)

Kontakt: Margot Sauer, Tel. 0 56 62 / 99 41 28

Quelle: HNA

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