Teilstück bis zur A5

Kommentar zum Autobahn-49-Urteil: Berlin muss das Geld lockermachen

Frank Thonicke zum A49-Urteil.

Schwalmstadt. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage gegen das letzte Teilstück der A49 zwischen Stadtallendorf und dem Anschluss an die A5 abgewiesen. Warum nun Berlin in der Pflicht ist, ein Kommentar von HNA-Redakteur Frank Thonicke.

Was die wirtschaftliche Entwicklung angeht, ist Nordhessen nach wie vor auf einem guten Weg. Besonders die Logistikbranche hat sich hier so gut entwickelt wie kaum anderswo in Deutschland.

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Dass es so weitergeht, dagegen kann niemand etwas haben. Voraussetzung dafür ist unter anderem eine intakte Verkehrsinfrastruktur. Besonders wichtig sind dabei Autobahnen. Sie sind die nötigen Verkehrsadern, damit das Wirtschaftsherz schlagen kann.

Insofern ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für den Fortbau der A 49 zu begrüßen. Umfragen belegen, dass das auch die große Mehrheit der Menschen in Nordhessen so sieht.

Das sollten auch die Umweltschützer erkennen. Ihr Protest gegen den Bau der Autobahnen mag zwar aus ihrer Sicht moralisch nötig sein, juristisch ist er völlig halt- und sinnlos.

Die höchsten Richter haben auch der Politik einen wichtigen Hinweis gegeben: Der Ausbau liegt im allgemeinen Interesse. Das heißt auch: Berlin muss das Geld für den Bau lockermachen.

E-Mail an den Autor: tho@hna.de

Quelle: HNA

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