Kommentar zu den toten Baby-Bären im Knüll: Vorwurf überzogen

Homberg. Drei Baby-Bären sind im Wildpark Küll gestorben. Die Kritik am Park und dem Umgang mit den Tieren nimmt zu. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Olaf Dellit. 

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Es war ein Fehler, dass der Braunbär Onni im Wildpark Knüll nach nur zwei Jahren erneut Nachwuchs bekommen konnte. In der Natur wäre das nicht vorgekommen, solange die Bärin noch säugt, sagt der Tierarzt. Doch im Knüll passierte es trotzdem. Die Bärin war offenbar damit überfordert, sich um sechs Jungbären zu kümmern – für die zwei Kleinen hatte das fatale Folgen.

Dafür, dass der Nachwuchs im Bärengehege nicht verhindert wurde, ist der Wildpark kritisiert worden, und das zu recht. Doch für die Unterstellung, die Verantwortlichen hätten sich des Problems entledigt, indem sie die Jungbären ohne triftigen Grund einschläfern ließen, gibt es keinen Beleg.

Aus dem Archiv: Als die Bären noch lebten

Erste Fotos von den Jungbären im Wildpark Knüll

Wer den Wildpark jemals besucht hat, wird den Mitarbeitern ein solch kaltschnäuziges Vorgehen nicht ernsthaft zutrauen. Solche Vorwürfe schießen weit über das Ziel hinaus. Es sei denn, es gäbe Beweise.

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Quelle: HNA

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