Städte und Gemeinden im Altkreis sind für Winterdienst vorbereitet - Salzlager gefüllt

Kommunen sind gerüstet

Gut vorbereitet: Herbert Werner von der Straßenmeisterei Wolfhagen überwacht das Befüllen eines Streufahrzeuges mit Salz. In den gelben Behältern befindet sich die Magnesium-Chlorid-Lösung, die automatisch beim Streuen mit dem Salz vermischt wird. Dadurch sinkt der Verbrauch. Foto: Ulbrich

Wolfhager Land. Kaum fallen im Wolfhager Land die ersten Schneeflocken, wird ein für viele Autofahrer leidiges Thema wieder aktuell: eisglatte und rutschige Straßen. Die Dauer und Härte des vergangenen Winters war nicht nur für den Straßenverkehr eine Belastung, sondern stellte auch Straßenmeisterei und Gemeinden vor eine Herausforderung. Für diesen Winter sehen sich die Verantwortlichen aber bestens vorbereitet.

„Wir haben nach den harten vergangenen Wintern aufgerüstet“ sagt Sabrina Käseberg vom Bau- und Liegenschaftsamt in Breuna. „Uns steht seit diesem Jahr nicht nur ein großes Streusalzlager zur Verfügung, sondern auch ein Salzsilo. Insgesamt haben wir 50 Tonnen Streusalz eingelagert.“

„Der vergangene Winter hat die Mitarbeiter stark in Anspruch genommen. Sie waren oft schon ab 5.30 Uhr unterwegs und wir haben 135 Tonnen Streusalz verbraucht“, sagt Thomas Fingerling, Mitarbeiter der Stadt Verwaltung Naumburg. Fingerling betont, dass der Winterdienst dieses Jahr gut vorbereitet sei und bereits 45 Tonnen Streusalz eingelagert wurden.

Fahrzeuge einsatzbereit

Lars Eskuche, Leiter des Bauhofs in Wolfhagen, erwartet in diesem Jahr keine Probleme: „Die Salzlieferanten haben sich auf den Bedarf eingestellt. Wir sind bestens gerüstet für den Winter. Wir haben 150 Tonnen Salz eingelagert und alle Fahrzeuge sind einsatzbereit.“

Auch die Mitarbeiter des Bauhofs in Habichtswald stehen in den Startlöchern. „Gerade heute haben wir die Schneeschilder angebracht“, sagt Alexander Großmann, Leiter des Bauhofs. „Jetzt kann es eigentlich jeden Moment losgehen. In unserem Salzsilo sind 23 Tonnen und dann haben wir noch ungefähr 26 Tonnen Sackware. Vergangenes Jahr haben wir insgesamt 76 Tonnen verbraucht.“

„Der vergangene Winter war besonders hart und lang, da sind wir über 50 Mal ausgerückt“, sagt Christian Fischer, Leiter des Bauamts Zierenberg. „Zusätzlich ist unser Gebiet vom Höhenprofil her sehr unterschiedlich. Manchmal sitzen wir hier im Trockenen, während Burghasungen schon im Schnee versinkt“, erklärt Fischer.

Für dieses Jahr sei man aber bestens gerüstet: „Wir haben 120 Tonnen Streusalz eingelagert und eine neue Streumaschine angeschafft“.

Eine neue Streumaschine hat auch der Zweckverband Kommunale Dienste Bad Emstal/Niedenstein angeschafft. Betriebsleiter Ralf Siebert ist guter Dinge: „Wir haben 200 Tonnen Streusalz eingelagert und damit sind wir im vergangenen Jahr gut ausgekommen“.

Quelle: HNA

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