Das Konnefelder Dorfgemeinschaftshaus wird noch bis September saniert

+
Noch gibt es viel zu tun: Ortsvorsteher Friedhelm Holl freut sich, wenn das DGH in Konnefeld endlich wieder genutzt werden kann. Innen muss noch gestrichen und Boden verlegt werden. Im Außenbereich fehlt noch die Terrasse.

Konnefeld. Noch gibt es einiges zu tun im und um das Dorfgemeinschaftshaus in Konnefeld: Doch schon jetzt ist deutlich zu sehen, was für ein Schmuckstück das Gebäude nach dem Umbau werden wird.

Außen ist das nach dem Umbau barrierefreie Haus in einem freundlichen Braun gehalten. Bodentiefe Fenster sorgen dafür, dass auch der Innenraum hell und freundlich wirkt. Seit September vergangenen Jahres wird das Dorfgemeinschaftshaus in Konnefeld saniert.

Im Innenbereich stehen als nächstes Fliesenarbeiten in Küche und Sanitärbereich an. Außerdem müssen Wände gespachtelt, abgeschliffen und gestrichen werden, sagt Ortsvorsteher Friedhelm Holl. Auch der Boden fehlt noch. Außerdem muss im Außenbereich die große Terrasse angelegt werden. Bis September ist aber alles soweit fertig, dass es genutzt werden kann, hofft Holl.

Das Dorfgemeinschaftshaus soll zusammen mit dem Dorfplatz, der laut Manuel Stephan vom Bauamt der Gemeinde Morschen im kommenden Jahr neu gestaltet werden soll, zum Mittelpunkt Konnefelds werden.

Lediglich der Grundriss des einstigen Schulgebäudes, das bereits seit den 1970er Jahren als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird, wird hinterher der gleiche sein. "Seitdem ist in das Gebäude nichts mehr investiert worden", sagt Friedhelm Holl. Jetzt wird es mit 400.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm schick gemacht. Doch auch die Konnefelder haben sich beteiligt und gedämmt, abgerissen, entsorgt sowie einen Raum für die Heizungsanlage im Dachgeschoss gebaut. "Wir haben Eigenleistungen in einer Größenordnung von etwa 20.000 Euro erbracht", sagt der 60-Jährige.

Auf 260 Quadrametern Fläche sind neue Toiletten, eine Küche und ein großer Raum für Veranstaltungen entstanden. Je nach Bedarf lässt er sich in drei kleinere Räume unterteilen. Außerdem gibt es Ideen, im DGH ein Bürgercafé einzurichten. "Ein Anfang könnte sein, dass zum Beispiel sonntags für ältere Leute das Café öffnet", sagt Holl. Auch in moderne Technik hat die Vereinsgemeinschaft investiert und einen Beamer, eine Leinwand und eine Satellitenschüssel angeschafft.

Das DGH ist für das Vereinsleben, in Konnefeld gibt es acht Vereine, und eine Vereinsgemeinschaft enorm wichtig, sagt der Ortsvorsteher.

"Wir merken jetzt, da das DGH nicht zur Verfügung steht, dass es uns fehlt". sagt Holl. "Aber wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft." Und da hilft man sich gegenseitig: Deshalb können die Vereine das Schützenhaus und Räumlichkeiten der Feuerwehr nutzen, bis im DGH alles fertig ist.

Von Barbara Kamisli

Quelle: HNA

Kommentare