10 000 Euro teures Bauwerk für Wasserwanderer soll mehr Touristen nach Morschen locken

Ein Anleger für Kanufahrer soll Touristen nach Konnefeld locken

Morschen aus der Sicht eines unbekannten Künstlers: Historische Holz- und Kalkverladung im Fuldatal bei Neumorschen.

Konnefeld. Konnefeld erhält einen Kanuanleger. 10.000 Euro stellte das Parlament Morschen dafür bei einer Zusammenkunft bereit. Vom Anleger verspricht man sich – auch mit Blick auf das neue Tagungshotel der B. Braun Melsungen AG auf dem Klostergelände Altmorschen – eine rege Nutzung auch von Touristen.

Dr. Thomas Büttner vom Büro für Heimatkunde und Kulturlandschaftspflege stellte das Projekt vor. Danach soll der Kanuanleger gegenüber vom Konnefelder Dreschplatz entstehen. Dazu werden unter anderem Holzpfähle in den Uferbereich gerammt und ein treppenartiger Fuldaausstieg angelegt.

Büttner wies bei der Vorstellung des Projekts auf das Pfand hin, das Morschen im Wettbewerb um Touristen mit seiner alten Kulturlandschaft aufbieten könne. Dazu gehöre unter anderem im schönen Fuldatal der Fluss selbst mit seiner wechselvollen Geschichte. So sei die Fulda einst als Transportweg für heimische Produkte wie Gips und Holz hergerichtet worden. Heute zeige sich Radfahrern, Wanderern und Kanufahrern eine attraktive Landschaft. Den Touristen könne Morschen zudem ein etabliertes Kulturprogramm im Kloster Haydau, historisches Fachwerk und vieles mehr bieten.

Perspektivisch warb Büttner für weitere Aktionen. So könne man an touristisch hergerichteten Wegen heimisches Handwerk zeigen. (lgr)

Quelle: HNA

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