Reit- und Springturnier an der Dammesmühle lockte Teilnehmer aus ganz Hessen

Konzentriert im Sattel

Mit Schleife: Maren Konle auf Callimero M. Fotos: Heist

Willingshausen/Antrifttal. Bei wechselhaften Wetterbedingungen fand am Wochenende das 17. Reit- und Springturnier der Reiterfreunde Antrifttal an der Dammesmühle statt.

Zum Sommerturnier auf der im Grünen gelegenen Reitanlage kamen Reiter aus weiten Teilen Hessens, um sich mit ihren edlen Vierbeinern dem Wettstreit in Dressur und Springen zu stellen.

Anlässlich des Turnieres war die Kreisstraße zwischen Bernsburg und Ruhlkirchen für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Eine lange Schlange an Pferdetransportern und Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Reiter!“ entlang der Straße kündigten bereits von weitem das Pferdesportereignis an.

Dressur- und Springturnier an der Dammesmühle

Auf der mit Bäumen umgebenen Reitanlage tummelten sich die Teilnehmer mit ihren Pferden. Reiter aus der Schwalm, aus Neukirchen, Mengsberg, Alsfeld und Mitglieder des in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelten Ländlichen Reit- und Fahrvereins Antrifttal lieferten sich mit Pferdefreunden aus den nördlicheren Regionen Hessens, aus Fulda, Gießen und dem Odenwald einen spannenden Wettkampf um die begehrten Schleifen und Pokale.

Gut vertreten waren auch die gastgebenden Reiterfreunde. Mit dem zweiten Platz im Reiterwettbewerb auf Schulpferden mit Ausbilderwertung starteten Ausbilderin Isabelle Paul und ihr Team für die Reiterfreunde erfolgreich ins Turnier. Vor ihnen hatte sich das Reiterteam Loshausen mit Ausbilderin Daniela Secco-Henschel platziert.

Rund 200 Reiter hatten sich laut Mitteilung des Vereinsvorsitzenden Rainer Paul bis Samstagmittag zum Turnier angekündigt. 250 Pferde traten bei mehr als 500 Starts in 18 Prüfungen der Klassen E, A, L und M auf den beiden gut präparierten Reitplätzen vor Publikum an.

Auf dem Programm standen auch eine Eignungsprüfung für junge Reitpferde und zwei Springprüfungen für vier- bis sechsjährige Ponys und Pferde. An beiden Turniertagen kümmerten sich rund 30 der 156 Vereinsmitglieder der Reiterfreunde um Wohlergehen und Verpflegung von Pferden, Reitern und Besuchern. Sie sorgten somit für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Als Parcourschef war Heinz Kunstmann aus Alsfeld tätig. Ein Hufschmied war stets einsatzbereit. Vorbereitet waren die Reiterfreunde auch für den Notfall. Das DRK und ein Unfallarzt waren vor Ort. (zhk) WEITERER BERICHT SPORT

Quelle: HNA

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