Konzert: Die Frau an Luthers Seite

Förderkreis der Stadtkirche Borken: von links Erika Blum, Käthe Kimpel, Ute Weber, Heidrun Pilar, Jutta Schäfer und Pfarrer Matthias Kämpfer. Fotos: Eberlein

Borken. Seit Jahren setzen sich die Mitglieder des Förderkreises der evangelischen Stadtkirche Borken für den Erhalt und die Renovierung der Kirche in der Altstadt ein.

Einmal im Jahr organisieren sie eine große Veranstaltung, um Spenden zu sammeln. Diesmal traten der Pianist Gernot Blume und die Sängerin, Schauspielerin und Pfarrerin Miriam Küllmer-Vogt auf.

In Liedern und Dialogen mit imaginären Gesprächspartnern erzählten sie die Geschichte der Katharina von Bora – entflohene Nonne und spätere Frau Martin Luthers. „Wenn Engel lachen“, heißt das Kammer-Musical, das die beiden Künstler dem Publikum präsentierten.

Es erzählt von der 25-jährigen Katharina, die die meisten Jahre ihres jungen Lebens in einem streng geführten Kloster verbrachte, von dort entfloh und Arbeit in Wittenberg fand. Dort traf sie auf den Reformator Luther. Es war keine Liebe auf den ersten, wohl eher auf einen späteren Blick, die Katharina von Bora zu Luthers „geliebtem Herr Käthe“ – wie er sie scherzhaft nannte – machte. Leidenschaftlich und witzig zugleich zeichnete Küllmer-Vogt das Porträt der historischen Figur.

Das nächste große Projekt

Seit 2007 ist der Förderkreis aktiv. Über das ganze Jahr verteilt organisieren die Mitglieder Aktionen. Beliebt ist der schwedische Punsch, den der Förderkreis auf dem Weihnachtsmarkt ausschenkt. Das nächste Projekt, das der Verein plant, ist ein barrierefreier Zugang zur Kirche. Ein Fenster soll zu diesem Zweck in einen zusätzlichen Eingang umgebaut werden.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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