Zwei Tage, elf Konzerte

Volles Programm beim 34. Homberger Burgbergfestival – Zehn Bands und Sängerin

Treten beim Irischen Abend auf: Potheen Rovers.

Homberg. Die Katze ist aus dem Sack: Zehn Bands und eine Songwriterin werden beim Burgbergfestival am 5. und 6. September auf der Bühne stehen. Seit dieser Woche gibt es die Karten für das 34. Festival, das zum zweiten Mal am Homberger Stellberg – mit Blick auf den Burgberg – stattfinden wird.

Etwa 6000 Band-Bewerbungen hat das Team um den Vorsitzenden Stefan Reinhardt ausgewertet und sich letztlich für zehn Bands entschieden. „Das war keine leichte Aufgabe“, sagt Reinhardt. Der Schwerpunkt liege auf den Stilrichtungen Rock und Metal. „Wir sind ein Rockfestival und wollen das auch bleiben“, so Reinhardt.

Bei der Auswahl habe man auch darauf geachtet, regionale Bands zu verpflichten. Denn für sie sei das Festival eine wichtige Plattform. Zwei Tage, elf Auftritte Los geht es am Freitagabend mit der traditionellen Irish Night. „Wir gehen diesmal zurück zu unseren Wurzeln“, erklärt Pressesprecherin Susanne Iwe.

Denn mit dabei ist die Band Chip n’ Steel mit dem Homberger Sänger Michael Dippel. Er sei einer der Festival-Macher der ersten Stunde. Zwar nicht ganz irisch ist das Programm von Chip n’ Steel, schließlich stammt Sänger Joe Cocker, dessen Songs an diesem Abend zu hören sein werden, aus England – immerhin die Nachbarinsel Irlands. Für den irischen Einfluss wird dafür die Band Potheen Rovers sorgen, verspricht Stefan Reinhardt.

„Inspiriert von Bands wie Paddy goes to Holyhead und den Real Auld Paddys, benannt nach dem Potheen, einem extrem starken Whiskey aus den Knockeen Hills, begannen sie Ende der 90er Jahre ihre Bandkarriere“, teilt das Festival-Team mit. Die Folk-Band kommt mit Geige, Mandoline, Bodhran, Gitarre, Tin Whistle, Akkordeon und Irish Bouzouki nach Homberg.

Mit dabei sind am Samstag:

• Heisskalt – eine deutsche Rock-Gruppe aus Stuttgart.

• Bakkushan – ist eine aus Mannheim stammende Band, die Musik aus den Stilrichtungen Indie, Alternative Rock mit deutschsprachigen Texten versieht.

• Blessed With Rage – spielen sich in kurzer Zeit in die Herzen Kassels und zählen zu einer der bekanntesten Bands in der Region.

• Trust in Random – eine Band aus Göttingen, die ihre Musik selbst als Melodic Hardcore bezeichnet.

• Grained – ein Wirbelsturm aus Grunge und Stonerrock.

• Rescue Rapunzel – Metalcore aus Darmstadt.

• My Cold Embrace – Death Metal aus Kassel.

• Valerie’s Frenzy – Die Band aus Eschwege spielt Pop-Punk mit Metaleinflüssen.

• Nadine Fingerhut – eine Poetin mit Gitarre, die aus Vöhl am Edersee stammt.

Karten und Eintritt: Karten gibt es ab sofort online. Freitag 8 Euro im Vorverkauf, Abendkasse 9,90 Euro. Samstag 17 Euro im Vorverkauf, Tageskarte 19,50 Euro.

Von Maja Yüce

www.burgbergfestival.de

Quelle: HNA

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