Das Ende des Projekts Keltenscheune auf der Altenburg

Kosten galoppierten davon

Neuental. Die auf der Altenburg geplante Keltenscheune wird nicht gebaut. Der Grund: Das Projekt ist für den Haushalt Neuentals zu teuer und die Nutzung fraglich.

Nach Angaben von Bürgermeister Kai Knöpper hat der Gemeindevorstand beschlossen, das 129 000 Euro-Projekt zu streichen. Denn trotz einer Förderung von 60 Prozent sei es angesichts der finanziellen Lage nicht machbar.

Ursprünglich waren für die Keltenscheune 70 000 Euro veranschlagt. Die Kosten stiegen, weil aufgrund der Konstruktion und statischer Gründe mehr Baumaterial als geplant nötig wurde. Auch die Bodenverhältnisse trieben die Preise nach oben. Grund: Wegen der Staunässe auf dem Gelände wäre eine Pfahlgründung nötig gewesen, die wegen der zahlreichen Pfähle um ein vielfaches teurer als Streifenfundamente wäre.

Probleme bereitete auch die Verbindung von Holz und und Flechtwand. Denn dazu müssten die Balken frei von Splinten sein. Und dazu wird mehr Holz gebraucht.

Auch bei den Dachschindeln stiegen die Kosten. Denn die sollten wegen der originalgetreuen Bauweise gespalten und nicht gesägt sein. Schließlich sei die Nutzung der Keltenscheune ohne gastronomisches Umfeld unklar.

Knöppers Fazit zum Ende des Projekts Keltenscheune: „Wir sind da vielleicht etwas zu optimistisch rangegangen.“ (ras)

Quelle: HNA

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