Lebensquellen waren Thema im Frauengottesdienst

Die Kraft der Brunnen

Die Organisatorinnen: von links Katharina Hermann, Sigrid Jungermann, Margret Küllmar, Doris Lipphardt, Sarah Mahn, Brigitte Schellschack, Pfarrerin Ira Waterkamp, Sabine Wissemann und die Sängerin Anneli Allmeroth-Derlin. Gloria Dück, Pfarrerin für Frauenarbeit in der Landeskirche (4.v.l.) hatte mit den Delegierten der Landesfrauenkonferenz, Helga Hebeler (links außen) und Anette Zok (3.v.l.) sowie Jutta Heidenreich (rechts außen) das Thema vorgeschlagen. Foto: nh/Zok

Haddamar. In den Brunnen sehen - in die Tiefe gehen: Dieses Motto füllte die Dorfkirche in Haddamar mit Frauen aus dem Kirchenkreis Fritzlar zum Frauengottesdienst.

Katharina Herrmann und Sigrid Jungermann stellten ein Gespräch zwischen der biblischen Hagar, der ehemals ägyptischen Sklavin, und einer modernen Frau nach. Die beiden treffen sich am Brunnen und erzählen, wie es ihnen ergangen ist. Über die Wirkung von lebensnotwendigem Wasser ging es in der Geschichte von Hagar, der Sklavin Abrahams. Sie entdeckte eine Quelle in der Wüste und sicherte somit ihr Überleben und das ihres Sohnes Ismael. Vier symbolische Brunnen stellten dar, wie Lebensquellen manchmal versiegen und wie man sie wieder erschließen kann.

Eigene Quellen finden

Bei einem Rundgang in der Stille beschäftigte jeder Besucher mit den eigenen Quellen, die manchmal verschüttet sind. Begleitet wurden sie dabei durch den Organisten Gottfried Korb.

Für die Gottesdienstbesucher gab es nach dem Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unseren Wegen“, Tee und Gebäck und die Möglichkeit über die Erlebnisse zum Thema Quellen auszutauschen. Katharina Hermann, Sigrid Jungermann, Margret Küllmar, Doris Lipphardt, Sarah Mahn, Brigitte Schellschack, Pfarrerin Ira Waterkamp und Sabine Wissemann mit der Pfarrerin für Frauenarbeit, Gloria Dück und den Delegierten der Landesfrauenkonferenz Helga Hebeler, Anette Zok und Jutta Heidenreich hatten den Frauengottesdienst organisiert.

Die Sängerin Anneli Allmeroth-Derlin, studierte mit den Gottesdienstbesuchern ein Lied ein und trug zum Abschluss selbst noch vor.

Unterstützt wurden sie vom Posaunenchor, der von Martin Schreier angeleitet wird. Die Spende ging an ein brasilianisches Projekt, das für sauberes Trinkwasser sorgen soll.

Von Helga Hebeler

Quelle: HNA

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