Von der Kraft des Wassers: Mühlenfest in der Steinmühle

Schorbach. Unbeständiges Frühlingswetter war Begleiter der Besucher des Mühlenfests in Schorbach an der Steinmühle am Pfingstmontag. Mal schien die Sonne, mal drohten dunkle Wolken mit einer Regenschauer.

Der Förderverein Steinmühle und die Familie Kurz hatte zum 16. Mal zum traditionellen Mühlenfest am Pfingstwochenende eingeladen.

Die Besucher nutzten die Gelegenheit, die historische, noch voll funktionsfähige Technik hautnah zu erleben und zeigten sich begeistert von der gut erhaltenen Museumsmühle bei Schorbach.

Start mit Gottesdienst

Den Auftakt des Mühlenfestes bildete am Vormittag ein Gottesdienst mit Pröbstin Sabine Kropf-Brandau, dem Gospelchor Ziegenhain und dem Posaunenchor Ottrau.

Konrad Kurz führte danach den ganzen Tag interessierte Besucher durch die alte Mühle und beantwortete geduldig die vielen Fragen. So mancher erkannte in dem gut erhaltenen Museumsinventar Handwerkszeug seiner Jugend wieder und viele Besucher schwelgten in nostalgischen Erinnerungen. Auf dem ganzen Areal konnte man immer wieder Großeltern dabei beobachten, die ihren Enkeln erklärten, wie vor nicht allzu langer Zeit auch in der Schwalm noch mit diesen Geräten gearbeitet wurde.

Bei einer Bratwurst oder eine Stück Kuchen aus dem Mühlenbackhaus genossen viele nach einem interessanten Museumsbesuch die landschaftlich reizvolle Lage der Mühle für eine ausgiebige Pause.

Fotos der Fests

Mühlenfest in der Steinmühle

Neben der alten Technik der Steinmühle sorgten auch noch eine Hüpfburg, Kinderschminken, Märchenerzählerin Gabrielle Waldmann, alias Fee Mooslin und die Band Brennholz aus Stadtallendorf für Kurzweil.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

Kommentare