Jeder zehnte Patient leidet unter Temperaturen

Krankenhäuser sind auf Hitze vorbereitet

Die derzeit anhaltende Hitze sorgt in den Krankenhäusern im Schwalm-Eder-Kreis für einen höheren Aufwand, das Personal hat mehr zu tun. „Bei einer Hitze-Warnung bereiten wir uns darauf vor“, sagt Dr. Dirk Fellermann, Geschäftsführer der Asklepios-Kliniken.

Erfahrungsgemäß habe etwa jeder zehnte Patient Probleme mit der Hitze. „Die Notaufnahme wird mit mehr Personal besetzt, und vor Großveranstaltungen sind wir entsprechend vorbereitet“, sagt Dr. Fellermann.

Die Gesamtzahl der Patienten ist nach Angaben von Chefarzt Dr. Wolfgang Dausch vom Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar nicht höher als sonst. „Es gibt aber mehr Hitzegeschädigte, wie Ältere mit Herz-Kreislauf-Problemen“, sagt Dausch.

Mehr Wasser und Mineralien

Wenn Wärmeperioden mit Temperaturen bis 30 Grad über eine Woche lang anhalten, akklimatisiert sich der Körper. Für diese Zeit benötigt der Körper vermehrt Wasser, Mineralien und Kochsalz. (kie)

Quelle: HNA

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