Antrag im Kreistag: Parallelstrukturen verhindern Effizienz

Kreis-CDU will Konzept für Tourismusentwicklung

+
Interessante Regionen für Urlauber: Damit wirbt die Grimmheimat Nordhessen. Im Bild der Kletterwald Leuchtberg. 

Kreis Kassel. Die CDU Kreis Kassel hat zur nächsten Kreistagssitzung  einen Antrag gestellt und fordert den Kreisausschuss auf, bis Mitte 2017 ein Konzept zur Tourismusentwicklung zu erarbeiten.

Laut CDU gibt es viele verschiedene Akteure mit parallelen Strukturen im Bereich Tourismus. 

Im CDU-Antrag heißt es, dass neben den kreisangehörigen Kommunen, der Wirtschaftsförderung Kassel und dem Regionalmanagement weitere Akteure in die Erarbeitung des Konzeptes einbezogen werden sollen. „Es gibt bereits ein Konzept zur Tourismusentwicklung im Landkreis Kassel und parallele Strukturen gehören längst der Vergangenheit an“, widersprach Kreissprecher Harald Kühlborn auf Anfrage der HNA. Der Landkreis setze das Hessische Drei-Ebenen-Modell im Tourismus um.

Mit dem Regionalmanagement werde über die GrimmHeimat Nordhessen eng zusammengearbeitet und die Kommunen sowie die Wirtschaftsförderung seien mit dem Kreis in allen touristischen Fragen vernetzt. Die umliegenden Regionen seien über die Grimm-Heimat Nordhessen und durch die Zusammenarbeit mit der Urlaubsregion Solling-Vogler (Oberweser, Wahlsburg und Bad Karlshafen) sowie mit der Kassel Marketing GmbH im Austausch mit dem Kreis Kassel. Durch die Trägerschaft der Deutschen Märchenstraße durch Stadt und Landkreis Kassel sei der Kreis eng mit den Marketingaktionen dieser international wirkenden Organisation verknüpft.

Aktuell berate der Landkreis drei Regionen bei der Entwicklung von Touristischen Arbeitsgemeinschaften (TAG): Märchenland Reinhardswald, Naturpark Habichtswald und Märchenland der Brüder Grimm im Kasseler Osten. Gleichzeitig verzichte der Landkreis auf eine eigene Tourismusorganisation. 

Quelle: HNA

Mehr zum Thema

Kommentare