Kreiskantorei Wolfhagen beteiligt sich an Brahms‘ Requiem

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Bei den Proben: Mitglieder der Kreiskantorei Wolfhagen bereiten sich auf ihren großen Auftritt am Sonntag in der Evangelischen Stadtkirche Wolfhagen vor.

Wolfhagen. Das deutsche Requiem, op. 45 von Johannes Brahms ist in diesem Jahr das größte Chorprojekt der Kreiskantorei Wolfhagen. Es wird am Sonntag, 25. November, ab 17 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Wolfhagen aufgeführt.

Bereits einen Tag zuvor ist der Chor in der Klosterkirche Lippoldsberg (Altkreis Hofgeismar) zu Gast. Beginn der Aufführung dort ist um 20 Uhr.

Das aktuelle Brahms-Requiem ist eine Produktion der Kreiskantorei Wolfhagen mit Unterstützung der Kreiskantorei Marburg-Land. Das Orchester ist aus Kasseler Musikern zusammengestellt; die Gesangssolisten sind Traudl Schmaderer (Sopran) und Thomas Wiegand (Bass). Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Bernd Geiersbach.

Requiem – so heißt seit Urzeiten die Totenmesse der Christen. In konzertanter Form ist es eine musikalische Meditation, die sich den starken Gefühlen aller „die da Leid tragen“ stellt und sie bewältigen und überwinden hilft. Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte aber nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms ging es nicht darum, eine Trauermusik zu komponieren.

Von der Anlage seines Werkes und vor allem von der Besetzung her kann man das Requiem eher als Oratorium bezeichnen, wobei die dramatische Komponente fehlt. In der Textabfolge knüpft es am ehesten an die evangelische Motette früherer Zeiten an. (ant/ewa)

Eintritt: Karten zu 6/9/12/15/18 Euro, Tickets sind im Vorverkauf bei der Buchhandlung Mander (05692 / 5703) und an der Abendkasse erhältlich.

Quelle: HNA

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