Kreis investiert 522.000 Euro

Kreisstraße 102 in Philippinenburg wieder frei

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Ab sofort frei: Die Kreisstraße 102 von Philippinenburg nach Wolfhagen wurde beim offiziellen Akt von Landrat Uwe Schmidt (2. von rechts) frei gegeben. Darüber freuen sich Wilfried Wehnes (von links), Andreas Schäfer, Geschäftsführer der Firma Wachenfeld, Volker Löwer, Hessen Mobil, und Bürgermeister Reinhard Schaake.

Philippinenburg. Sie war die schmalste und schlaglochreichste Straße im Landkreis Kassel, doch davon ist nun nichts mehr zu sehen. Nach dem Um- und Ausbau der Kreisstraße 102 entspricht die Verbindungssrecke zwischen Philippinenburg und Wolfhagen nun allen Anforderungen an eine lokal bedeutsame Verkehrsverbindung.

„Wir freuen uns, dass wir diese Arbeiten sogar noch vor Ende des geplanten Zeitrahmens abschließen konnten“, sagte Uwe Schmidt bei der offiziellen Freigabe der Straße. „Ursprünglich hatten wir eine Bauzeit bis Ende November geplant, jetzt sind wir acht Wochen früher fertig geworden“, freute sich der Landrat.

Dies sei auch der guten Kooperation mit Hessen Mobil und der Firma Wachenfeld zu verdanken. „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war vorbildlich und hat viel Freude bereitet“, so Schmidt.

Die K 102 war aufgrund des unterdimensionieren Fahbahnaufbaus und des Fehlenden Frostschutzes in einem baulich schlechten Zustand. Die Fahrbahnbreite war mit vier Metern deutlich zu gering, sodass gerade im Begegnungsverkehr regelmäßig die Bankette befahren wurde. „Die geringe Verkehrsbreite führte öfter zu verkehrsgefährdenden Situationen“, bestätigte Volker Löwer von Hessen Mobil. Die neue Kreisstraße wurde daher in der Trassierung optimiert. Sie erhielt eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter, einen frostsicheren Unterbau, eine Asphalttragschicht von 14 Zentimetern und eine vier Zentimeter starke Fahrbahndecke.

Für den Ausbau haben Kreis und Land Hessen ingesamt 1,75 Millionen Euro in die Hand genommen, aus dem Kreishaushalt flossen 522.000 Euro in den Ausbau. Bei den Arbeiten wurden Schadstellen in Philippinenburg für weitere 12.800 Euro beseitigt.

Von Martina Sommerlade

Quelle: HNA

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