Kreissynode traf sich zur konstituierenden Sitzung

Der neue Kirchenkreisvorstand: (von links) Dekan Norbert Mecke, Ann-Kathrin Jores, Pfarrerin Ilona Grenzebach, Susanne Stocklasa, Michael Krusche, der Kreissynoden-Vorsitzende Matthias Ackermann, Pfarrer Dr. Sigurd Sadowski, Elsbeth Scharpf und Pfarrer Bernd Knobel. Foto: nh

MELSUNGEN. Mit dem Treffen der Kreissynode am Samstag begann - nach den Kirchenvorstandswahlen im September - mit einer konstituierenden Sitzung offiziell die neue Amtsperiode im Kirchkreis Melsungen.

Im Mittelpunkt standen ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Verpflichtung der Kreissynodalen und das Kennenlernen der neuen Kirchenvorstände. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer einen regelrechten Wahlmarathon zu absolvieren. „Es wurde sehr konzentriert gearbeitet, sehr konstruktiv, ein guter Auftakt“, sagte Dekan Norbert Mecke zum Abschluss des sechsstündigen Treffens.

Die Kreissynode ist das Gremium, das die Geschicke des Kirchkreises leitet. In der Kreissynode sind nach dem Grundprinzip mehr Laien als Pfarrer vertreten, erklärte der Dekan. Pro Pfarramt werden dafür aus allen Kirchenvorständen zwei Mitglieder gewählt, dazu kommen 32 Pfarrer, neun vom Kirchenkreisvorstand berufene Mitglieder und drei Landessynodale. Auch Stellvertreter für die Kreissynode werden gewählt.

Der Kirchenkreisvorstand wurde am Samstag für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt (siehe Hintergrund). Einmal pro Monat trifft sich der Kirchkreisvorstand, um Beschlüsse umzusetzen, die in der Kreissynode gefasst wurden.

Die Kreissynodalen legten im Gottesdienst das Versprechen ab, dass sie dafür eintreten, dass Glaube und Liebe im Kirchkreis wachsen. „Es geht darum, inhaltlich zu arbeiten und der Arbeit ein schönes Gesicht zu geben“, erklärte Mecke. Etwa die Hälfte der Teilnehmer der Kreissynode waren zum ersten Mal dabei.

Nach der Wahl der Kreissynode-Vorsitzenden und des neuen Kirchenkreisvorstandes gab es sieben Ausschüsse zu wählen, die der Synode zuarbeiten. Gemäß den Regularien waren auch Mitglieder für die Kirchenbaustiftung Melsunger Land, für die Jury des Innovationspreises „Das Goldene Senfkorn“ und für die Verbandsversammlung des Diakonischen Werkes im Schwalm-Eder-Kreis zu wählen.

„Es geht darum, inhaltlich zu arbeiten und der Arbeit ein schönes Gesicht zu geben.“

Üblicherweise tagt die Kreissynode zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Weil die Wahlen und die Verabschiedung des Haushalts für die kommenden zwei Jahre zu viele Themen für ein Treffen gewesen wären, wurde dafür ein weiteres Treffen für Mittwoch, 19. Februar, anberaumt. Bis Herbst habe er nicht warten wollen, weil man bis dahin nicht auf der Grundlage eines nicht verabschiedeten Haushalts arbeiten wollte, sagte Mecke. Die konstituierende Sitzung am Samstag sei der denkbar früheste Zeitpunkt gewesen, wo die Kreissynode zusammenkommen konnte. „Wir waren recht früh dran, so kommt man gut ins Arbeiten“, sagte Mecke. (zal)

Quelle: HNA

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