Bürgermeister Edgar Slawik stellte Nachtragshaushalt 2010 vor und mahnte Sparkonzept an

Kreisumlage frisst Steuerplus auf

Guxhagen. Der Guxhagener Bürgermeister Edgar Slawik hat bei der Vorstellung des Nachtragshaushalts 2010 ein Sparkonzept angemahnt. Die Erstellung eines Konsolidierungskonzepts dulde keinen Aufschub mehr, sagte der Rathauschef im Parlament und forderte die Gemeindevertreter auf, noch vor Weihnachten Sparvorschläge vorzulegen.

Der Nachtrag 2010 kalkuliert gegenüber dem Ursprungszahlenwerk mit einem Plus von 76 000 Euro bei den Steuereinnahmen. Das Geld reiche aber noch nicht einmal zum Bezahlen der Mehrkosten, die durch die Erhöhung der Kreis- und Schulumlage entstanden seien und 135 000 Euro ausmachten. Slawik: „Ganz offensichtlich kommen die positiven Auswirkungen des Konjunkturaufschwungs bei den Kommunen noch nicht an.“

Als Sorgenkind bezeichnete Edgar Slawik das Schwimmbad. Pro Jahr fahre das Freibad ein Defizit von 200 000 Euro ein. Für dringend geboten hielt es der Rathauschef, Eltern möglichst bald an den Kosten für die Kinderbetreuung zu beteiligen. Anzustreben sei eine Beteiligungsquote von 15 Prozent oder 150 000 Euro bei Gesamtkosten in Höhe von über einer Million Euro für die Kindergärten.  (lgr)

Quelle: HNA

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