Mit dem Kreuz auf Spurensuche

Über 50 Jugendliche beteiligten sich am ökumenischen Kreuzweg in Wolfhagen

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Ökumenischer Kreuzweg der Jugend in Wolfhagen: Benedikt Podlaha, Jasmin Becker und Jan Chadziwasilis von der Zierenberger katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz trugen das Eichenholzkreuz ein Stück.

Wolfhagen/Zierenberg. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend, der in diesem Jahr unter dem Motto „Jener Mensch Gott“ stand und gemeinsam von der evangelischen und katholischen Jugend des Wolfhager Landes veranstaltet wurde, fand diesmal in Wolfhagen statt.

Martina Kratz, Kreisjugenddiakonin des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagen und Jürgen Günst, Gemeindereferent der Wolfhager katholischen Kirche Sankt Maria: „Der Ökumenische Jugendkreuzweg möchte junge Menschen einladen, für sich persönlich eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Bedeutung hat Jesus Christus in meinem Leben.“

Sieben Sätze

Der diesjährige Kreuzweg unterschied sich von vielen seiner Vorgänger. Er folgte nämlich nicht dem Schema der klassischen Kreuzwegstationen, sondern orientierte sich in seinen Stationen an den sieben Sätzen des Gekreuzigten. Auftakt und erste Station des Kreuzweges mit dem Thema „zeigen“ war in der Wolfhager Stadtkirche. Über 50 Jugendliche als auch einige Erwachsene machten sich in Begleitung ihrer evangelischen und katholischen Pfarrer von dort auf den Weg quer durch die Kernstadt. Um an den weiteren Stationen, Wolfhager Tafel (flehen), ehemalige Synagoge (zerbrechen), ehemaliges Hospital (halten), Friedholfshalle (leiden), Friedhof (sterben) und der katholischen Kirche Sankt Maria (Epilog) gemeinsam zu singen und zu beten. Symbolhaft dabei das rund 40 Kilogramm schwere Holzkreuz aus Naumburger Eiche, das wechselweise von den Jugendlichen von Station zu Station getragen wurde.

Quelle: HNA

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