Kleinkindbetreuung in Felsberg bietet jetzt zehn Plätze an

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Krippe bietet viele Möglichkeiten für die Jüngsten: von links Bürgermeister Volker Steinmetz, Nicole Viereck (Stadtverwaltung, Gebäudemanagement), Architekt Oliver Manns, Sabine Gluth vom Kirchenvorstand und Kindergartenausschuss, Kindergartenleiterin Ingrid Schäfer und die Erzieherinnen Olga Klundt, Ines Momberg und Martina Heinemann.

Felsberg. Der pink-magenta-farbene Linoleumboden wirkt frisch und zugleich beruhigend, helles Holz macht den Raum wohnlich, es gibt kaum Ecken und Kanten - der Gruppenraum der Kinder zwischen einem und drei Jahren in der Evangelischen Kindertagesstätte Felsberg macht auch auf Erwachsenen einen angenehmen Eindruck.

Drei Erzieherinnen kümmern sich um die zehn Kinder. Seit dem 22. August läuft der Betrieb. Am Pfingstmontag, 28. Mai, machen die Kinder der Kindertagesstätte beim Gottesdienst ab 14 Uhr in der Kirche mit. Thema ist die Vielfalt der Völker. Anschließend gibt es ein Fest am Kindergarten und für die Eltern einen Tag der offenen Tür in der Krippe.

Für die U3-Betreuung gibt es bereits eine Warteliste. Neben den zehn Kindern dort gibt es sechs Plätze für Zweijährige in der Nestgruppe, erklärt Kindergartenleiterin Ingrid Schäfer.

Weil die Gruppenräume für die Größeren und die Kleineren trotz separater Eingänge miteinander im Haus verbunden sind, können sich die Größeren auch mal bei den Jüngeren umsehen und umgekehrt.

Herzstück des Krippen-Raumes ist eine Holzkonstruktion, die Möglichkeiten zum Treppensteigen, zum Ausschau halten auf die anderen bieten und unten eine Rückzugsmöglichkeit bieten. Bei den Flechtarbeiten und beim Spannen der Netze haben die Erzieherinnen mitgeholfen. Sie haben den Teppichboden auf der Kletterkonstruktion gelegt und sich als Möbelpacker betätigt.

Reibungsloses Miteinander

So wie es dabei Hand in Hand ging, liefen auch alle anderen Arbeiten reibungslos. So waren sich denn Pfarrer Ernst Schluckebier, Ingrid Schäfer, Bürgermeister Volker Steinmetz, Nicole Viereck vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung und Architekt Oliver Manns einig: Die Zusammenarbeit war prima - auch die mit den Firmen. Ingrid Schäfer: „Bau und pädagogisches Konzept passen zusammen.“

Dabei gab es in dem 1957 als Wohnhaus - ursprünglich Lehrerwohnungen für die benachbarte Schule, heute Jugendzentrum - einiges umzubauen, um den Erfordernissen einer Kindertagesstätte mit einem gesunden Raumklima gerecht zu werden.

Im behindertengerecht zugänglichen Erdgeschoss befinden sich neben dem Gruppenraum mit integrierter Küche - natürlich mit Holzfronten - auch das Bad und ein Ruheraum für die Kleinen. Das Mittagessen wird im Dienstleistungszentrum gekocht und angeliefert.

Im Obergeschoss gibt es einen großen Bewegungsraum, der mit grünem Linoleum ausgelegt ist sowie Räume für die Mitarbeiterinnen. Deren Fußböden sind ebenso wie der im Ruheraum für die Kinder in Blau gehalten. Jeweils eine Wand spiegelt den Farbton wider.

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Von Brigitte Müller-Neumann

Quelle: HNA

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