Kritik am Gehweg zum Bahnhof Wolfershausen: Oft zu matschig

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Kritik am Gehweg: Der schlammige Fußweg zum Bahnhof Wolfershausen.

Ellenberg. Kritik gibt es am Zustand eines Fußwegs in Ellenberg. Pendler nutzen ihn, um zum Bahnhof in Wolfershausen zu kommen.

Seit dem Jahr 1892 halten in Wolfershausen Züge. Seither haben auch die Ellenberger den dortigen Haltepunkt im Blick. Noch heute nutzen ihn Pendler aus dem Guxhagener Nachbardorf - und üben Kritik am Zustand der fußläufigen Verbindung.

Den Pfad hatten die Ellenberger mit Blick auf ihre Mobilität 1920 selbst angelegt. Thomas Müller kennt ihn seit seiner Kindheit. Heute nutzt der Ellenberger den Pfad zur Arbeit: Rund 2,5 Kilometer läuft der Berufspendler nach Wolfershausen, um von dort mit dem Zug nach Kassel zu fahren.

Allerdings ist der Weg aus seiner Sicht nicht immer im besten Zustand. Nach Regenfällen sei der Pfad beispielsweise verschlammt, so dass man im Büro mit dreckigen Schuhen ankomme, berichtet der Ellenberger.

Thomas Müller hat nach eigenen Angaben etliche Sanierungs- und Verbesserungsvorschläge eingebracht. So beispielsweise im Ortsbeirat, dem er selbst angehört. Aber auch bei der Gemeindeverwaltung. Aus seiner Sicht könnte der Weg beispielsweise verbreitert, befestigt und an einigen Stellen eingeebnet werden, etwa in Höhe eines alten Signalschachtes.

Nur: Die Gemeinde ist nicht zuständig, erklärte gestern Bürgermeister Edgar Slawik. Zwar bessere der Bauhof den Trampelpfad regelmäßig etwa mit Split aus, der Weg selbst gehöre aber zur Stadt Felsberg, und auch die Bahn habe mitzureden. In Felsberg habe man angefragt, ob man in der Sache etwas gemeinsam stemmen könne; eine Antwort stehe aber noch aus. Beim Bauamt der Stadt Felsberg war von der Anfrage am Mittwoch nichts bekannt. (lgr)

Quelle: HNA

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