Kulturbeutel der Neukirchener Steinwaldschule

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Spiel, Spaß und Leckereien: (von links im Uhrzeigersinn) Rhoda Kalms und Tabea Dorsel spielten konzentriert beim Cello-Duett. Michaela Hertel, Dustin Hilger und Lisa-Marie Schäfer aus der Theater-AG waren in einem improvisierten Kurz-Sketsch auf der Suche nach Alkohol. Fürs Buffet sorgten Larissa Jahn, Eva Diehl und Alina Steinbach von der Hauswirtschafts-AG.

Neukirchen. Schauspieler, Tänzer, Musiker, Poeten, Akrobaten und Sänger - beim 6. Neukirchener Kulturbeutel zeigten die Schüler der Steinwaldschule, was sie neben Mathe und Deutsch noch an der Schule gelernt haben. Das Atrium der Steinwaldschule war randvoll mit Lehrern, Schülern und Eltern gefüllt.

Ihnen wurde zwei Stunden lang ein abwechslungsreiches Programm gezeigt. In der Pause wartete ein großes Buffet der Hauswirtschafts-AG mit „Fingerfood auf hohem Niveau“, wie es Stefanie Menz nannte, Leiterin der kulturellen Praxis an der Schule.

Stefanie Menz ist die Kulturbeutel-Koordinatorin. Während des Schuljahres studieren die Schüler ihre Auftritte ein. „In Sensiblisierungskursen können sich die Fünftklässler ausprobieren, jedes halbe Jahr können sie wählen, was sie als nächstes ausprobieren wollen“, erklärte Menz. In den 6. und 7. Klassen entscheiden sie sich dann zwischen Französisch und der Theater- oder Hauswirtschafts-AG zum Beispiel.

Der Theaterkurs des 6. Jahrgangs führte zwei Sketsche auf: „Houston, wir haben ein Problem!“ und „Herr und Untertan“. Josephine Egelkraut zeigte ihr Können beim Rope-Skipping: Erst mit einem, dann mit zwei Seilen turnte die Akrobatin. Schülerinnen des 10. Jahrgangs, die auch beim KKdLT trainieren, tanzten im Garde-Dress über die Bühne. Die Songs „London Bridge“ und „Life is Life“ hatten die Bläserklassen 5a und 6b einstudiert. Etwas ruhiger klang das von Rhoda Kalms und Tabea Dorsel vorgespielte Cello-Stück. Schüler der 9. Klassen trugen eigene Kurzgeschichten aus dem Leben von Löffeln und Außenseitern vor.

Löffel kamen auch bei einem Sketsch der Theater-AG zum Einsatz: Weil der Hauptdarsteller des geplanten Stücks erkrankt war, improvisierten sie gekonnt. Sieben Schüler mit Löffel im Mund animierten das Publikum mit ihnen zusammen „Alle meine Entchen“ zu singen. Die Zuschauer jubelten. In Johlen brachen Schüler aus, als das von Schülern gedrehte Video „Happy“-Neukirchen gezeigt wurde: Menschen tanzen darin fröhlich durcheinander.

Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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