Kultursommer: Spielraumtheater führte Aschenputtel auf der Felsburg auf

Felsberg. Grimms Märchen verzaubern Kinder und ihre Eltern immer wieder aufs Neue. Das zeigte sich am Sonntag auf der mittelalterlichen Felsburg. Auf Einladung des Kultursommers Nordhessen präsentierten Gisela Honens und Jutta Damaschke vom Spielraumtheater Kassel das Märchen Aschenputtel.

„Wir sind überwältigt von der großen Zuschauerzahl“, freute sich Hans Poth, Kulturwart des Burgvereins, über 140 Gäste - mehr als in den beiden Jahren zuvor.

„Einen Applaus für den Himmel”, hieß es am Ende der Aufführung. Anfangs hatte es ja angesichts dunkler Wolken und Unwetterwarnungen so ausgesehen, als würde sie ins Wasser fallen, deshalb hatte man die Veranstaltung kurzfristig auf die Burgwiese verlegt. Doch die war eine prima Alternative, sie stellte sich als eine traumhafte Märchenkulisse mit herrlichem Blick auf die Burg heraus. Es blieb zum Glück trocken, und zwischendurch schien auch die Sonne. Aschenputtel war bereits die dritte Aufführung im Rahmen des Kultursommers auf der Burg - organisiert vom Burgverein sowie Kinder- und Frauenbüro der Stadt Felsberg.

Aus dem Kultursommer auf der Felsburg soll nun eine Tradition werden, sagte Poth gegenüber der HNA. Mit der Entscheidung, wieder ein Märchen anzubieten, habe man genau richtig gelegen. Goldene Schuhe, ein Brautkleid aus Seide, gurrende Tauben und ein Prinz - zwei Schneiderinnen geraten ins Träumen. Und plötzlich verwandeln sich Nadelkissen in feine Kutschen, die Nadeln in neidische Stiefschwestern, ein Hut in den Vater und die Knöpfe in Erbsen und Linsen. Am Ende heiraten Aschenputtel und der Königssohn. Mit den Worten „Toll gemacht!”, verabschiedete sich ein Vater von den Darstellerinnen. Es gab viel Beifall für die Schauspielerinnen des Spielraumtheaters.

Kasseler Spielraumtheater präsentierte Aschenputtel auf der Felsburg

Gisela Honens und Jutta Damaschke freuten sich übers Lob. Gerne, sagten sie, hätten sie wie ursprünglich vorgesehen oben auf der Burg gespielt, aber das Gewitterrisiko sei zu hoch gewesen. Aber auch die Ersatzkulisse fanden beide wunderschön. Gisela Honens: „Der Ort ist traumhaft, das Publikum war toll.“ (m.s.)

Quelle: HNA

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