VR-Bank Schwalm-Eder: Marktposition gefestigt – Generalversammlung in Melsungen

Kundennähe als Prinzip

Karl-Heinz Gräser

Homberg. Der VR-Bank Schwalm-Eder geht es so gut, wie es den Menschen im Kreis geht. „Sie sind unsere Kunden und unsere Mitglieder, mit ihnen und für sie machen wir unsere Geschäfte“, sagen Karl-Heinz Gräser und Dieter Rembde, Vorstände der Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Homberg und acht Geschäftsstellen zwischen Felsberg, Fritzlar und Knüllwald.

Am 20. Juni werden sie in der Generalversammlung in Melsungen ihren Mitgliedern die Bilanz des Geschäftsjahres 2010 vorstellen. Sie fällt gut aus, trotz Bankenkrise und deren Folgen. Das betonten beide im Gespräch mit der HNA (siehe auch Hintergrund).

Das genossenschaftliche Prinzip, bei dem Kunden und Mitglieder die eigentlichen Eigentümer der Bank sind, ist nach Meinung der Bankchefs das Erfolgsrezept für eine funktionierende Bank. Die Verantwortung für das Wohl der Kunden stehe sogar im Gesetz, betonte Rembde.

Außerdem könne man sich als Bank vor Ort nicht verstecken. „Wir kennen unsere Kunden und sie uns“, sagt Karl-Heinz Gräser. Vertrauen spiele bei der täglichen Arbeit eine besonders wichtige Rolle.

Steigende Mitglieder- und Kundenzahlen beweisen nach Ansicht der Vorstände, dass das Prinzip Genossenschaftsbank aufgeht.

„Jede Beschwerde wird registriert, ernst genommen und schnell abgewickelt.“

Karl-Heinz Gräser

Um weiterhin glaubwürdig die Interessen der Menschen vertreten zu können, legt die VR-Bank Schwalm-Eder großen Wert auf geprüfte Qualität und ein intensives Beschwerdemanagement. „Der Vorstand kümmert sich darum, jede Beschwerde wird registriert, ernst genommen und schnell abgewickelt“, sagte Gräser. Außerdem gibt es regelmäßige Kundenbefragungen und Testkäufe. Als erste Bank der Region habe man das TÜV-Gütesiegel für die Kundenberatung bei der Baufinanzierung erhalten. Inzwischen zertifizierte der TÜV Saarland auch die Beratung rund um private Rente, Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherung.

„Wir müssen uns abheben von anderen, eine besondere Qualität anbieten“, betonte Gräser. Darin liege die Stärke seiner Genossenschaftsbank, die sich als Platzhirsch verstehe. „Direkter als wir vor Ort ist keiner“, sind Gräser und Rembde überzeugt.

Ihr Ziel: noch mehr Menschen von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Wenn im Jahr 2014 die Genossenschaftsidee ihren 150. Geburtstag feiert, dann will die VR-Bank Schwalm-Eder 20 000 Mitglieder erreicht haben. „Das schaffen wir“, sind sie sich sicher.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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