Kunstausstellung: Auf den Weg machen

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Die Macher der Kunstausstellung: Davit Gugushvili, Lothar Fürstenberger, Bettina Matyssek, Elke Geide, Brigitte Warnke-Kilian, Antonia Kilian (unten von links), Dieter Schrader, Wolfgang Hensel, Verena Strnad, Wolfgang Hanske und Erhard Oxe (oben).

Istha. Istha feiert in diesem Jahr ausgiebig sein 888-jähriges Bestehen. Am Freitag wird deswegen um 19 Uhr in der Isthaer Dorfkirche eine ungewöhnliche Kunstausstellung eröffnet: „Achtsamkeit - Erinnern und sich auf den Weg machen.“

Von diesem Thema haben sich Patienten des künstlerisch-therapeutischen Bereichs der Vitos-Klinik für forensische Psychiatrie Bad Emstal-Merxhausen unter Anleitung von Kunsttherapeuten verschiedener Stilrichtungen inspirieren lassen und künstlerisch umgesetzt.

Gemeindepfarrer Wolfgang Hanske sagt: „Auf die Besucher wartet ein breit gefächertes Performance-Happening.“ Denn die Kunstausstellung in der Kirche zeigt nicht nur Skulpturen, Plastiken oder Gemälde der Forensik-Hobbykünstler, sondern beinhaltet auch literarische, musikalische sowie Medienprojekte. Der in Kunst umzusetzende Themenbegriff „Achtsamkeit“ war von der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde und dem Verein zur Förderung von Dorferneuerung und Dorfentwicklung in Zusammenarbeit mit den Vitos-Kunsttherapeuten vorgegeben worden.

Istha wurde 1123 erstmals urkundlich als Isede erwähnt. Geöffnet ist die Kunstausstellung mittwochs und freitags von 17 bis 19, sonntags von 14 bis 16 Uhr - für Gruppen nach vorheriger Anmeldung bei Pfarrer Wolfgang Hanske, 05692/5797, ist auch an anderen Tagen ein Besuch möglich. (zih)

Quelle: HNA

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