Kunstjahr 2014 in Willingshausen eröffnet

Interessiert: Marianne Kilian (links) und Freundin wollten wissen, welche Ausstellungen sie sich im Kunstjahr 2014 ansehen können.

Ganz im Zeichen Osteuropas stand die Eröffnung des Kunstjahrs in Willingshausen. In der Kunsthalle wurden zudem die neuen Stipendiatinnen vorgestellt.

Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper eröffnete am Samstag in der Kunsthalle das Kunstjahr und damit gleichzeitig ein Jubiläum: Vor 200 Jahren kam Gerhardt Wilhelm von Reutern, Gründer der Künstlerkolonie, nach Willingshausen.

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Über 80 Besucher hatten den Weg in die Kunsthalle gefunden. Sie erlebten einen gelungen künstlerischen wie auch kulinarischen Abend. An von Reuterns Herkunft angelehnt, stand der Abend im Zeichen Osteuropas. „Eng aber kuschelig,“ sagte der Bürgermeister mit einem Schmunzeln beim Anblick der zahlreichen Kunstinteressierten.

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Bernhard Balkenhol, Kurator des Künstlerstipendiums, stellte die Künstlerinnen und Stipendiatinnen Jana Lange und Romina Abate vor. Sie werden drei Monate in der Schwalm leben und arbeiten.

Als besondere Überraschung und Augenweide trug Bettina Riehl, Vertreterin der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Schwälmer Tracht und stellte damit die Verbundenheit der Künstlerkolonie mit dem Schwälmer Land heraus. Kurator Bernhard Balkenhol ließ es sich nicht nehmen die Röcke zu zählen. Es waren sieben an der Zahl.

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Nach dem offiziellen Teil blieb Zeit für Gespräche und zum Erkunden der aktuellen Ausstellung des Duos Vidal und Groth – entweder allein oder gewohnt kompetent geführt von Kati Weinmeister.

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Musikalisch begleitete den Abend die Band Mikado Sphinx, die mit deutsch-polnischen Polkapop die Gäste unterhielten. Die Landfrauen aus Willingshausen trugen das liebevoll angerichtete Essen aus der Gürre Stubb für die Gäste auf. (zmh)

Quelle: HNA

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