Weniger Teilnehmer als im vergangenen Jahr

Felsburglauf: 122 Läufer aller Altersklassen machten mit  

Drei Generationen beim Felsburglauf: Familie Schneider trat mit Mutter Claudia, Vater Markus, Oma Christa (hinten von links) sowie den Brüdern Moritz und Felix und Cousin Adrian Böhm (vorne von links) an.

Felsberg. Eine ebene, idyllische Laufstrecke, herrliches Spätsommerwetter, gut aufgelegte Teilnehmer: Die zweite Auflage des Felsburglaufs am Sonntag entpuppte sich als rundum gelungene Sportveranstaltung für alle Alters- und Fitnessklassen.

Das galt für die Dreijährigen auf der 400-Meter-Bambinistrecke bis zu den ambitioniertesten Läufern auf der 10-Kilometer-Distanz. Die meisten Teilnehmer starteten für die ausrichtenden Vereine TSV Eintracht 1863 Felsberg und TSV Jahn 1895 Gensungen.

Sehr unaufgeregt begaben sich die Läufer der Strecken über fünf und zehn Kilometer ins Rennen. Noch schnell die Stoppuhr checken, einen guten Start hinlegen - schon ging’s raus aus dem Felsburgstadion zur Reithalle, dann nach links Richtung Altenburg und durch das Naturschutzgebiet an der Eder wieder zurück ins Stadion.

Lob für die schöne Strecke 

Der Strecke galt das dickste Lob der Läufer nach dem Zieleinlauf. „Super, abwechslungsreich, landschaftlich sehr schön, unterschiedliche Untergründe von Schotter über Gras bis zu Waldboden“, so die Kommentare.

Am größten war die Aufregung bei den Jüngsten, die um Punkt 11 Uhr als erste auf die Strecke geschickt wurden. Eine ganze Runde im Felsburgstadion zurücklegen, und das noch vor Publikum, das war für den dreijährigen Felix Schneider aus Gensungen eine echte Herausforderung.

Der Stolz seiner ganzen Familie war Felix jedenfalls gewiss, schließlich waren drei Generationen der Schneiders beim Felsburglauf mit von der Partie: Bruder Moritz (6 Jahre, 400-Meter-Lauf), Mutter Claudia (39, 5000-Meter-Lauf), Vater Markus (39, 5000-Meter-Lauf) und Oma Christa (59, 5000 Meter Walking), außerdem noch Cousin Adrian Böhm (8 Jahre) aus Grebenau. Was bewies: Der Felsburglauf hat auch als Familienveranstaltung Reiz.

„Wir hoffen, dass der Felsburglauf zur Tradition wird. Aber das kommt natürlich auf die Beteiligung der Läufer und der Bevölkerung an.“

Eine gelungene Veranstaltung war es auch für die Organisatoren. Erst im vergangenen Jahr, zum 150. Vereinsgeburtstag, hatte der TSV Eintracht Felsberg den Lauf aus der Taufe gehoben. Diesmal war auch der TSV Jahn Gensungen mit dem Know-how seiner großen Leichtathletikabteilung als Veranstalter mit im Boot. „Das hat richtig gut geklappt, wir haben uns prima ergänzt“, sagte Petra Pfaff vom Organisationsteam. Schließlich seien viele Helfer für eine solche Veranstaltung nötig, von den Streckenposten über die Zeitnehmer bis zu den Leuten, die sich um die Bewirtung kümmern.

Einziger Wermutstropfen: Mit 122 Läufern gingen rund 50 weniger als bei der Erstauflage an den Start. „Wir hoffen, dass der Felsburglauf zur Tradition wird. Aber das kommt natürlich auf die Beteiligung der Läufer und der Bevölkerung an“, sagte Pfaff. Ein Antrag auf Terminaufnahme bei den Läufen des Nordhessencups sei jedenfalls gestellt.

Die Ergebnisse des Laufs lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Melsungen.

Von Petra Schaumburg-Reis

Quelle: HNA

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