120 Feuerwehrleute im Löscheinsatz

Lagerhalle brannte in Jesberg nieder

Jesberg. Mehr als 120 Feuerwehrleute waren in der Nacht zu Samstag bei einem Großbrand in Jesberg im Einsatz. Gegen 3 Uhr war Alarm gegeben worden, ein ehemaliges Möbelhaus an der Densberger Straße brannte.

Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, war ein Innenangriff der Feuerwehr schon nicht mehr möglich. „Da quoll überall Rauch raus“, beschrieb Kreisbrandmeister Bernd Stirn die Situation. Wegen der Hitze seien Fenster- und Schaufensterscheiben heraus geflogen.

Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl des 80 mal 30 Meter großen Gebäudes. So gingen die Feuerwehrleute, die aus den Großgemeinden Jesberg, Borken und Neuental kamen, von außen gegen die Flammen vor. Der Einsatz an sich sei nicht sehr kompliziert gewesen, sagte Stirn. Es habe allerdings zeitweilig Probleme gegeben, weil im Zuge von Straßenbauarbeiten Wasserentnahmestellen in der Nähe abgebaut worden waren.

Durch den schnellen Einsatz gelang es, den Großteil des Gebäudes vor dem Feuer zu retten. Stirn schätzt, dass etwa ein Drittel Raub der Flammen wurde.

Unter anderem seien in dem Gebäude, das inzwischen untervermietet ist, Autos, Audiogeräte, Möbel und Hausrat und anderes gelagert worden. Am Brandort war auch der Umweltdienst des Schwalm-Eder-Kreises, um mögliche Umweltgefahren zu ermitteln.

Anwohner waren per Rundfunk aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach Angaben der Polizei waren in dem Gebäude jedoch offenbar keine gefährlichen Stoffe gelagert.

Unterstützt wurden die Feuerwehren vom Technischen Hilfswerk aus Homberg sowie vom Betreuungszug der Malteser. Die Löscharbeiten dauern noch an.

Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf 120.000 Euro geschätzt.

Bilder vom Feuerwehreinsatz

Lagerhallen-Brand in Jesberg

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Zerhau

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