Lars Bachmann ist Waberns neuer Pfarrer – Umzug im Herbst

Lars Bachmann

Wabern. Noch pendelt er zwischen Bad Sooden-Allendorf und Wabern, vereinbart Termine für Besuche in seiner neuen Kirchengemeinde und für Gespräche anlässlich von Geburtstagen, Jubiläumsfeiern, Hochzeiten und Taufen. Lars Bachmann ist der neue Pfarrer des Kirchspiels Wabern und Uttershausen.

Der 41-Jährige folgt auf Pfarrer Dr. Jochen Gerlach, der nach Kassel ins Landeskirchenamt wechselte. Weil sich die Renovierungsarbeiten am Pfarrhaus verzögern, zieht Bachmann erst im Oktober mit seiner Frau ins Waberner Pfarrhaus ein. Und da bis dahin auch sein Pfarrbüro nur spärlich möbliert bleibt, besucht er die Gemeindemitglieder für Gespräche oft zu Hause.

„Das erinnert mich an die erste Zeit der Christenheit, als Paulus auch unterwegs war und die Menschen besucht hat“, beschreibt Pfarrer Lars Bachmann seine ersten Arbeitswochen in Wabern. Dankbar sei er Pfarrer Dieter Otto, der ihn bei Beerdigungen vertritt, bis er in der Gemeinde zu Hause ist. Denn bei Trauerfällen bräuchten die Menschen unmittelbare Begleitung.

Der gebürtige Eschweger wuchs in Wolfhagen auf, wo er schon früh seine Liebe zur Musik entdeckte. Er spielte Posaune im Evangelischen Posaunenchor und in der Jazz-Schularbeitsgruppe, die rund um Kassel auftrat sowie später im Studium in Bielefeld und Marburg. Zu seinen Hobbys zählt der 41-Jährige Handball und Fußball.

Im Zivildienst, den er in der Kirchengemeinde und dem mobilen Pflegedienst in Wolfhagen ableistete, lernte er seine Frau Christina kennen. Das Vikariat durchlief er an der Neuen Brüderkirche Kassel, bevor er vor sechs Jahren seine erste Pfarrstelle in Bad Sooden-Allendorf antrat. Dort setzte sich besonders für die Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen ein, unterstützt von seiner Frau, einer Diplompädagogin.

Auch die Arbeit mit Senioren lag ihm am Herzen. Es sei für ihn immer klar gewesen, dass er nach der ersten Pfarrstelle noch einmal wechseln wollte, um neuen Herausforderungen und neuen Menschen zu begegnen. Die Rübengemeinde kannte er bislang nur von Zugfahrten. „Wabern hat als Gemeinde viel zu bieten“, stellte er nun fest. Beispielsweise den Posaunenchor, die Seniorenarbeit, die Konfirmandenarbeit und es gab mal eine Jugendband.

Das seien Punkte, an denen er anknüpfen könne und die er gerne fortsetzen würde. Am besten kombiniert mit Musik, das würde ihm große Freude bereiten.

Quelle: HNA

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