Ladung durfte nicht mit Wasser oder Schaum gelöscht werden

Gefährlicher Einsatz: Gas-Lastwagen brannte auf dem Maxi-Hof bei Ostheim

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Lastwagen mit giftigen Gasen brannte

Ostheim. Mit schweren Verletzungen musste am Freitagabend ein 43-jähriger Lkw-Fahrer ins Kasseler Klinikum eingeliefert werden. Der Spanier hatte mit einem Feuerlöscher den brennenden Reifen eines Sattelzuges löschen wollen.

Dabei war die Bereifung des mit Gasflaschen beladenen Fahrzeugs lautstark geplatzt. Eine Gefahr für die Ladung bestand nach Angaben der Polizei nicht.

Den Sattelzug hatte ein 50-Jähriger um 21.45 Uhr mit qualmenden Reifen auf dem Lkw-Stellplatz nahe des Maxi-Autohofs zum Abkühlen geparkt. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit 28 Einsatzkräften zum Autohof aus. Dort kühlte die Wehr nach eigenen Angaben die Bremsanlage ab.

Das Gefahrgut auf dem Sattelzug stufte Gemeindebrandinspektor Oliver Garde auf der Grundlage von Angaben am Fahrzeug als selbstentzündlichen flüssigen Stoff ein, der im Fall eines Feuers weder mit Wasser noch mit Schaum gelöscht werden kann. Die Sache sei glimpflich ausgegangen, fasste Garde am Sonntag den Einsatz zusammen.

Am Einsatzort waren auch ein Rettungswagen, die Polizei sowie Kreisbrandinspektor Werner Bähr und Kreisbrandmeister Frank Jacob. Beendet war der Einsatz um 23 Uhr.

Fotos: Lastwagen mit giftigen Gasen brannte

Lastwagen mit giftigen Gasen brannte bei Malsfeld-Ostheim

Der Fahrer des Sattelzuges will sein Fahrzeug nach eigenen Angaben vor einer Weiterfahrt zunächst untersuchen lassen. Gestartet war der 50-Jährige in Hannover-Langenhagen. Die Gasflaschen sollen ins spanische Valencia transportiert werden. Da der 50-Jährige ausschließlich Spanisch sprach, war es zwischen ihm und den Einsatzkräften zu Verständigungsproblemen gekommen. (zot/lgr)

Quelle: HNA

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