Lasterfahrer verursachte schweren Unfall an Eisenbahnbrücke

Treysa. Weil ein Laster mit seinem Ladekran an der Bahnhofsbrücke an der Friedrich-Ebert-Straße hängen blieb, kam es am Montagabend zu einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten. Die Straße war an der Unfallstelle bis gegen 22 Uhr voll gesperrt.

Aktualisiert am Dienstag, 17. Juli um 17 Uhr

Laut Polizei blieb der Kran vermutlich deshalb an der Brücke hängen, weil der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Köln diesen nicht vollständig eingefahren hatte. Gegen 17.40 Uhr passierte der Unfall. Der Ladekran riss ab und kippte den Laster um. Der Kran knallte gegen die Motorhaube einer 44-jährigen Autofahrerin aus Schwalmstadt. Die Frau blieb nach Angaben der Polizei unverletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien.

Der Lkw-Fahrer wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit schweren Verletzungen ins Asklepios-Klinikum gebracht.

Steine, mit denen der Laster beladen war, gerieten bei dem Sturz auf die Fahrbahn und flogen gegen das Fahrzeug eines 18-Jährigen aus Frielendorf, der ebenfalls unverletzt blieb. Die Treysaer Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen am Unfallort. Um Umweltschäden vorzubeugen, pumpten die Einsatzkräfte den Dieseltank leer.

An der Eisenbahnbrücke hängen geblieben: Der Ladekran des Lkws riss ab und schleuderte gegen ein Auto.

Anschließend unterstützte die Feuerwehr ein Abschleppunternehmen aus Remsfeld bei der Bergung der Unfallfahrzeuge. Der Lkw wurde mit einer Hubbrille aufgerichtet und abgeschleppt. Bis 22.30 Uhr waren die 25 Feuerwehrleute laut Wehrführer Björn Bachmann mit den Bergungsarbeiten beschäftigt.

Über die Höhe des Schadens an dem Laster liegen laut Polizei Schwalmstadt noch keine Informationen vor. Der Schaden an dem Auto der 44-jährigen Schwalmstädterin beträgt 5000 Euro, der Schaden am Auto des 18-jährigen Frielendorfers 250 Euro.

Neben der Feuerwehr waren auch Gutachter der Bahn vor Ort. Ein Brückensachverständiger überprüfte die Standfestigkeit der sechs Pfeiler nach dem Unfall, teilte ein Sprecher der Bahn auf HNA-Anfrage mit. Zusätzlich begutachtete ein Gleiskörperprüfer die Bahnschienen auf der Brücke.

In beiden Fällen wurden keine Schäden festgestellt, sodass die Arbeit der Sachverständigen bereits nach kurzer Zeit erledigt war.

Von Daniel Göbel

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/Göbel

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