Zu Weihnachten bitten Inge und Heinz Thiel besonders um Geschenke und Kleidung

Lastwagen voller Freude

Die Kinder sagen danke: 200 Mädchen und Jungen warten auf eine Gabe zum Fest. Foto: nh

Schwalmstadt. Für den Weihnachtshilfstransport sammelt die Rumänienhilfe Spenden und Weihnachtspakete. Am Dienstag, 30. November, werden die Laster von Hephata aus starten.

Ziel ist das rumänische Kinderheim Preventoriul Tbc de copii Ilisuna. 200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 14 Jahren, die in dem Heim leben, sollen Geschenkpakete bekommen. Eingepackt werden darf alles, was Kindern Spaß bringt, heißt es in dem Aufruf der Rumänienhilfe. Die Gaben in den Weihnachtspäckchen dürfen aber maximal einen Wert von zehn Euro haben, damit alle Kinder vergleichbare Geschenke erhalten. Willkommen ist alles: Spielsachen, Plätzchen, Süßes, Malstifte, Mützen und Schals, aber auch beispielsweise Modeschmuck oder Hygieneartikel wie Deo und Parfüm. Auf den Päckchen sollten Alter und Geschlecht des zu Beschenkenden angegeben werden.

Die Renovierungsprojekte in den Heimgebäuden ruhen in der kalten Jahreszeit. Der kommende Transport soll Kinder und Jugendliche vor allem mit Lebensmitteln und Alltagsdingen, insbesondere warmer Kleidung, versorgen. „Der Staat hat im Sommer alle Gehälter um 25 Prozent gekürzt, auch das Budget des Heimes wurde erneut zusammengestrichen“, berichtete Inge Thiel. Die ehemalige Lehrerin der Förderschule Hephata rief die Rumänienhilfe hephata gemeinsam mit ihrem Mann Heinz Thiel ins Leben. Zu den Gehaltskürzungen kam in Rumänien der Anstieg der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 24 Prozent, erläuterte Inge Thiel die verschlechterte Situation in dem armen Land: „Das bedeutet, dass alle Einkäufe sich noch mehr verteuern.“ Darum seien jetzt vor allem haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Mehl und Zucker wichtig. „Diese können bei uns genauso gespendet werden, wie Kleidung, Bettwäsche oder Geld.“

Quelle: HNA

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