43. Silvesterlauf in Ziegenhain: 280 Athleten absolvierten Strecke im Schützenwald

Lauf mit Trommelwirbel

Startschuss gab ein Böller: Nach 90 Läufern im ersten Lauf, starteten im Hauptfeld 190 Sportler. Dem Veramstalter Tuspo Ziegenhain bescherte die Zahl einen Teilnehmerrekord. Fotos:  Rose

Ziegenhain. Einen absoluten Teilnehmerrekord verbuchte der Tuspo Ziegenhain beim 43. Silvesterlauf im Schützenwald: Für 280 Leistungs- und Hobbyathleten klang das Jahr 2013 am Dienstagnachmittag im Bereich der früheren Geriatrie sportlich aus. Organisiert wurde der Lauf wie seit jeher vom Tuspo Ziegenhain. Mehr als 25 Helfer sorgten hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf rund um Anmeldung, Start und Zieleinlauf. Die Gruppe Sola Quente machte mit Trommelklängen im Samba-Reggae-Stil ordentlich Stimmung.

Auch das Wetter kam den Läufern zupass: Zwar war der Boden im Wald recht aufgeweicht und damit schwer, mit Eis oder Schnee hatten die Sportler dafür jedoch nicht zu kämpfen. Die Sonne schien und tauchte den Schützenwald in ein stimmungsvolles, winterliches Licht. Auch die Schar der Zuschauer war in diesem Jahr größer als zuvor: Viele säumten die Strecke, feuerten ihre Liebsten an und drückten eifrig die Daumen. „Wir freuen uns, dass der Lauf in diesem Jahr wieder so viele Menschen und Vereine angesprochen hat“, sagte Sabine Wunderlich-Schrammel vom Tuspo.

90 Athleten machten den Anfang und gingen auf die erste, kürzere Distanz von 2,7 Kilometern. Als jüngster Sportler startete Luca Philip Wehbrink aus Homberg. Der Fünfjährige lief mit Mutter Sandra den Parcours. Peter Kalbfleisch, geboren 1937, ging als ältester Teilnehmer auf die Strecke und bewies einmal mehr, dass Laufen keine Frage des Alters sein muss. Kalbfleisch startete im Hauptfeld und reihte sich auf der insgesamt 8,1 Kilometer langen Strecke mit knapp 190 Athleten ein. Drei Runden standen für alle Sportler auf dem Programm.

Rekord unangefochten

Moderiert wurden beide Läufe vom Vorsitzenden des Tuspo Thomas Schrammel. Er erläuterte, dass der Streckenrekord seit 1997 von Ulrich Wolf gehalten wird. Er habe die Distanz in 26 Minuten und zwei Sekunden asolviert. Aufgrund des schweren Bodens rechnete Schrammel jedoch nicht damit, dass der Rekord diesmal geknackt würde. Und tatsächlich blieb das Ergebnis unangefochten.

Neben Hobbyläufern kämpften auch Athleten von Vereinen um gute Zeiten und Punkte – der Silvesterlauf ist Teil des Schwalm-Eder-Laufcups. Stark vertreten waren Vereine wie der SC Neukirchen, der Tuspo Borken und der TSV Obervorschütz. Mit auf Strecke ging ebenfalls Lokalmatador und Triathlet Marc Unger, der sich aktuell vom Ironman auf Hawai erholt. Das Rennen entschied diesmal Henning Schein (Obervorschütz) für sich. Begleitet von den Anfeuerungsrufen der Familien und Freunden liefen die Athleten glücklich und gelöst in den Zielbereich ein – viele mit dem Versprechen, im kommenden Jahr wieder mit dabei zu sein.

Quelle: HNA

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