Schüler sammelten Geld

Grundschule Falkenberg: Spendenlauf für Anbau

Die Übergangslösung soll weg: Anstelle des Containers soll auf dem Schulgelände ein Anbau entstehen.

Falkenberg. Die Grundschule in Falkenberg veranstaltete mehrere Spendenaktionen für einen Anbau.

Schritt für Schritt kommen die Falkenberger ihrem Ziel näher: einem Anbau an die Grundschule. Bei einem Spendenlauf haben die Schüler am Dienstag Geld gesammelt. Runde um Runde ging es um den Sportplatz.

Seit Jahren kämpfen Lehrer, Schüler und Eltern für einen Anbau. Denn seit Jahren leiden sie unter dem Platzmangel. „Wir können nichts lagern“, erklärt Rektorin Anne Geller. Die Flöten-AG, der Keyboard-Unterricht der Musikschule und die Betreuung bis 15.45 Uhr: All das braucht Platz. „Wir haben schon Ideen für weitere Angebote, aber es scheitert am Platz“, sagt Tanja Klingler vom Förderverein.

Aus dem Lehrerzimmer ist schon längst ein Klassenraum geworden. Die Pädagogen teilen sich ein Büro mit dem Sekretariat. Zwischenzeitlich wurde ein ein Raum in einem Gebäude auf der anderen Straßenseite angemietet - in der ehemaligen Kreissparkasse. Doch der Brandschutz machte einen Strich durch die Rechnung. Seit zwei Jahren steht ein Container auf dem Schulgelände, in dem eine Klasse untergebracht ist.

Dieses Provisorium soll mit dem Anbau enden. 150 000 Euro kostet die Erweiterung. Jeweils ein Drittel übernehmen der Landkreis, die Gemeinde Wabern und die Schule selbst.

Um die 50 000 Euro zusammenzubekommen, hat der Förderverein der Grundschule in der Vergangenheit einiges unternommen. Er hat Sponsoren gesucht, Schulfeste gefeiert und den Spendenlauf organisiert. Zudem packt er selbst mit an, kümmert sich um die Erdarbeiten, setzt eine Bodenplatte für den Anbau ein. Baubeginn für den 40 Quadratmeter großen Anbau soll laut Gelle im Frühjahr sein. Im Herbst könnten die Schüler dann den neuen Raum beziehen.

Wie viel bei dem Spendenlauf zusammengekommen ist, ist noch unklar. Die Auszählung läuft. Die Verantwortlichen werben eh weiter um Spenden. Sie hoffen darauf, dass bei all ihren Aktionen unterm Strich mehr als die erforderlichen 50 000 Euro herauskommen.

Mit zusätzlichem Geld könnten die Toiletten renoviert werden. „Seit 30 Jahren wurde an der Schule nichts mehr getan“, erklärt Rektorin Anne Geller. Das soll sich ändern. Schritt für Schritt.

Von Anke Laumann

Quelle: HNA

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