Elisabeth-Selbert-Schule und MSC Naumburg: Kart-Turnier für den guten Zweck

Laut dröhnend um die Hütchen

Vor dem Start: Großer Tag für die Brüder Fynn-Merlin und Floyd Seifert vom MSC Naumburg sowie Philip Heine vom MSC Wolfhagen (von links). Foto:s Hoffmann

ZIERENBERG. Motorengeräusche waren schon am frühen Morgen zu hören. Rund um die Elisabeth-Selbert-Schule drehten unzählige Karts ihre Runden. Der MSC Naumburg hatte zur Elisabeth-Selbert-Challenge gerufen und Mitglieder von befreundeten Vereinen aus ganz Hessen waren gekommen. Nicht ganz so viele, wie erwartet, doch immerhin gut 70 Fahrer gingen an den Start, sogar aus Südhessen waren Motorsportler mit dabei.

Und das alles für den guten Zweck: 680 Euro flossen allein durch Startgelder in die Kassen der Zierenberger Gesamtschule. Für die Verpflegung von Teilnehmern und Besuchern sorgten Eltern und Schüler aus drei Klassen mit leckerem Chili, belegten Brötchen, frischen Waffeln und unzähligen Kuchen.

Langsame Strecke

Im Mittelpunkt aber stand der Motorsport. Die Strecke war langsamer, als viele Teilnehmer erwartet hatten, so musste auch die 17-Jährige Janina Edenhofner vom ASC Melsungen ihr Kart kurzfristig der Strecke anpassen, denn sie hatte eigentlich vor, mit 100 Stundenkilometern über die Piste zu brettern. „Die Abstände zwischen den Toren erlauben diese Geschwindigkeiten einfach nicht, so sind höchstens 40 bis 50 Stundenkilometer möglich“, gab sie sich ein wenig enttäuscht.

„Wir wollten eine Chancengleichheit erreichen und mehr auf Geschicklichkeit gehen“, begründet Ralf Schwenk, Vorsitzender des veranstaltenden MSC Naumburg, die Streckengestaltung. Ganz so eng sah das an diesem Tag ohnehin niemand, denn hier sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Der war dann auch da, als nach anfänglichen Schwierigkeiten die Zeituhr der Lichtschranke endlich funktionierte.

In acht Klassen gingen die Teilnehmer an den Start, durchfuhren den Parcours, möglichst ohne die Hütchen mitzunehmen. Schulleiterin Ute Walter freute sich besonders, dass auch ein waschechter Deutscher Meister mit von der Partie war: Daniel Kattenbach vom MSC Espenau-Vellmar. (zhf)

HINTERGRUND

Quelle: HNA

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